Gute Nachrichten zur Abbruchtagung 2009: Rewindo meldet weiter steigende Zahlen bei der werkstofflichen Wiederverwertung
Bonn / Berlin (prs). - Die Rewindo Fenster Recycling Service GmbH, Bonn, meldet erneut einen deutlichen Anstieg der Ergebnisse beim werkstofflichen Recycling von Kunststoff-Altfenstern, -Türen und Rollladen. „Im Jahr 2008 konnten wir die wiederverwertete Menge gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent auf 16.292 Tonnen reines PVC-Recyclat steigern. Dies entspricht etwa einer Anzahl von 800.000 Altfenstern“, berichtete Geschäftsführer Mi-chael Vetter anlässlich der 15. Fachtagung Abbruch und Rückbau in Berlin, mit über 450 Fachexperten und ca. 50 Fachausstellern größter Branchentreff Europas. Innerhalb des bun-desweiten Rewindo-Systems liege die Recyclingquote jetzt bei ca. 82 Prozent. Vetter: „Zu dem kontinuierlichen Erfolgsraten trägt nicht zuletzt auch die gute Zusammenarbeit mit dem Deutschen Abbruchverband und seinen Mitgliedern bei.“
Die jährliche Erfassung der Recyclingmengen ist Bestandteil der freiwilligen Selbstverpflich-tung der europäischen PVC-Branche VINYL 2010. Rewindo sorgt mit Hilfe eines Kooperati-onspartners für die Ermittlung des Bruttopotenzials an Alt-Fenstern, -Türen und –Rollladen. Für das Jahr 2008 ergaben sich dabei 28.400 Tonnen (reiner Anteil PVC-Compound). Die tatsächlich erfassbare und verfügbare Menge wurde mit 19.990 Tonnen (reiner Anteil PVC-Compound) berechnet. Rewindo ist ferner verantwortlich für die Beratung von Abfallbesit-zern sowie für die Akquisition von Altfenstern durch Aktivitäten im Marketing und im Au-ßendienst. Zusammen mit seinen beiden Recyclingpartnern Tönsmeier Kunststoffe GmbH, Höxter, und Veka Umwelttechnik GmbH, Hörselberg-Hainich, koordiniert der Dienstleister bundesweit das werkstoffliche Recycling. Zudem arbeitet Rewindo eng mit Recyclingsyste-men anderer PVC-Baustoffe wie Bodenbeläge, Dachbahnen oder Rohre zusammen.
Neben der Modernisierung von Wohnungsbeständen ist besonders der kontrollierte Rückbau von Wohn- und Gewerbeimmobilien ein bedeutender Aspekt für das Kunststofffenster-Recycling. „Wir beobachten hier bei den ausführenden Unternehmen und ihren Auftraggebern einen zunehmenden Trend zum nachhaltigen Handeln. Die umweltgerechte, getrennte Entsor-gung einzelner Baumaterialien in den jeweils geeigneten Verfahren ist ein guter Beleg dafür“, so Vetter. Pluspunkte gibt es aber nicht nur in punkto Image, sondern auch in ökonomischer Hinsicht: Für Kunststoff-Altfenster, -Türen und Rollladen stellt das werkstoffliche Recycling nicht nur die umweltfreundlichste, sondern auch die mit Abstand preisgünstigste aller mögli-chen Entsorgungsvarianten dar.
Für das laufende Jahr rechnet Vetter mit weiterhin steigenden Ergebnissen. Gerade im Bereich Modernisierung und Rückbau werde sich nicht zuletzt dank der staatlichen Konjunktur- und Förderprogramme im Rahmen des Klimaschutz, der Energieeinsparung sowie der Sanierung öffentlicher Gebäude vieles tun. Und: „Energieeinsparung und Ressourcenschonung durch geschlossene Materialkreisläufe hängen eng miteinander zusammen, weil sie verantwortliches und nachhaltiges Handeln für die Zukunft bedeuten.“
Nähere Informationen unter www.rewindo.de
