Das mit drei Standorten in Deutschland vertretene Unternehmen Paul Wolff GmbH hat für die Müllentsorgung das umweltfreundliche Entsorgungssystem U-Select entwickelt, das auch in wirtschaftlicher, ästhetischer und hygienischer Hinsicht überzeugt.
Die öffentliche Abfall- und Wertstoffentsorgung ist ein – wenn auch notwendiges – Übel. Für die Kommunen und öffentlichen Verwaltungen bedeutet sie nicht nur einen erheblichen Kostenfaktor, sondern auch den Anlass für viele Beschwerden seitens der Bürger. Das Problem ist lange bekannt: Müllbeseitigung muss sein, sie soll aber so wenig wie möglich auffallen und dennoch effektiv und kostengünstig bleiben. Mit den klassischen Entsorgungssystemen lässt sich dies kaum erreichen.
Dabei liegt die Lösung auf der Hand – oder vielmehr unter der Erde: Der Einsatz sogenannter Unterflursysteme erlaubt es, die sich widersprechenden Ziele in idealer Weise zu verbinden. Denn: Sie verlagern die eigentlichen Sammelbehälter unter die Oberfläche und damit aus dem Blickfeld. Sichtbar bleiben nur die Einfüllöffnungen. Dadurch kann die Kapazität der Container ohne Beeinträchtigung der Optik deutlich vergrößert werden – mit entscheidenden Vorteilen für Nutzer und Betreiber. Überquellende Müllbehälter und herumliegender Abfall gehören der Vergangenheit an, weil das Fassungsvermögen von 3 bis 5 Kubikmetern so berechnet ist, dass die Behälter auch bei längeren Leerungsintervallen stets genügend Füllraum besitzen. Für die Kommunen spart das System Zeit und Kosten, denn die Unterflurcontainer müssen weit seltener und weniger personalintensiv geleert werden als herkömmliche Behälter.
Der Leerungsvorgang erfolgt, indem der gesamte Behälter an einer Aufnahmevorrichtung am Einwurfgehäuse herausgezogen und entleert wird. Der Schacht bleibt während dieses Vorgangs durch einen eingebauten Sicherheitsboden automatisch verschlossen, sodass selbst geringfügige Lärm- und Geruchsbelästigungen auch während dieser Phase ausgeschlossen sind. Ein einfaches Herausziehen des Containers auch bei Minusgraden ist jederzeit gewährleistet, weder Schmutz noch Schnee können die Funktion des Systems beeinträchtigen.
Und schließlich lassen sich die Unterflur-Sammelbehälter besser als jedes andere System in ein städteplanerisches Gesamtkonzept einbinden. Da wie bei einem Eisberg nur ein kleiner Teil des eigentlichen Behälters, nämlich der Einwurfschacht, wirklich sichtbar ist, bietet das System breite gestalterische Möglichkeiten, die sich harmonisch in die Umgebung einbinden lassen. Es wachsen Akzeptanz und Bereitschaft für die getrennte Müllentsorgung, die Einwurföffnungen sind mit 85 Zentimetern Höhe so benutzerfreundlich platziert, dass auch Kinder und ältere Mitbürger sowie Rollstuhlfahrer mühelos ihre Abfälle beseitigen können.
Sollte ein Wohnumfeld keinen Sammelplatz möglich machen, dann bietet der U-Select-Lift die ideale Lösung für Zwei-Rad- oder Vier-Rad-Behälter bis 1100 Liter Füllvolumen an. Eine elektrohydraulische Scherenkonstruktion befördert den auf dem Hubboden abgestellten Abfallgroßbehälter an die Erdoberfläche. Über eine separate Bediensäule wird der Antrieb für ein bis vier Einheiten gesteuert. Auf dem stückfeuerverzinkten Tränenblechboden befindet sich wahlweise ein kompaktes Einwurfgehäuse.
Auch die in letzter Zeit oft zu hörende Forderung nach Müllkostengerechtigkeit wird der U-Select-Lift in besonderer Weise gerecht. Der jeweilige Nutzer identifiziert sich am Bedienfeld des Einwurfgehäuses mittels eines kleinen Transponders, der die Abfallschleuse mit dem vorbestimmten Inhalt öffnet. Mithilfe der Pro-Count-Software von Wolff kann der Hausmüll so für jede Partei konkret erfasst und berechnet werden. So wird die Forderung nach Müllkostengerechtigkeit erfüllt und die kostenverursachende Nutzung Unbefugter verhindert. www.paul-wolff.de
red
Bild: Das Sammelsystem U-Select – oben der normale Zustand, links nach oben ausgefahren, um die Container zu wechseln – bietet sich für Kommunen wie Hausverwaltungen an. (Wolff)
