Abschlussgutachten, Kostenkalkulation sowie Rechnungskontrolle

Qualitätssicherung durch unabhängiges Aufzug-Consulting

Ein Aufzug ist immer so eine Sache: Er ist bequem und schafft Barrierefreiheit. Andererseits sind die Anschaffungskosten hoch, und die Betriebskosten auch. Hinzu kommen immer strengere Auflagen für den Betrieb der Aufzugsanlage. Deshalb gibt es gute Gründe, einen unabhängigen Fachmann mit ins Boot zu holen.

Mangelhafte Fahrkorbinstallation Ein Aufzug wird üblicherweise rund 25 bis 30 Jahre lang eingesetzt, diese Investition ist also langfristig. Umso wichtiger ist es, auf Qualität zu achten. Die Erfahrung des Hamburger Aufzugsexperten Claus John Warneke bestätigt folgende Faustregel: Ein Einkauf von Bauteilen mit einer um 8 Prozent höheren Qualität ergibt in der Unterhaltung eines Aufzugs eine mittelfristige Ersparnis von rund 27 Prozent. Dieser Wert kann jedoch nur erreicht werden, wenn die Planung und Ausführung eines Projekts strikt getrennt werden.

Unabhängige Experten helfen, die wirtschaftlich optimale Lösung zu finden, und schauen auch dahin, wo andere nichts mehr sehen: „Wir entdecken häufig bei unseren Schlussgutachten pro Aufzuganlage 20 oder mehr Mängel“, sagt Warneke. Dazu würden auch gravierende Fehler wie vertauschte oder verdrehte Tragseile an den Aufhängungen gehören. Die Folge sind Qualitätsmängel, die zu einem schnellen Verschleiß der Teile und zu unnötig hohen Folgekosten führen. Dem Ingenieur zufolge können Laien diese Schäden nicht erkennen. Nur Arbeitskräfte mit langjährigen praktischen Erfahrungen auf diesem Sektor seien dazu in der Lage. Warneke: „Fach- und Ingenieurbüros, die sich nur nebenbei mit dem Bereich Aufzuganlagen beschäftigen, können dieses Know-how einfach nicht bieten. Dafür fehlt diesen Unternehmen meist das entsprechend geschulte Fachpersonal.“

Kosten sparen durch Qualität und Kontrolle
Allerdings lohne sich das Einbeziehen der Profis in die Qualitätssicherung. So mancher Kunde habe die Gesamtkosten für die Aufzuganlage um bis zu 50 Prozent senken können. Zur Arbeit der Aufzugsprofis gehören unter anderem ausführliche Abschlussgutachten, Kostenkalkulation sowie eine fundierte Rechnungskontrolle bei Modernisierungen, Reparaturen und dem Neubau von Aufzuganlagen. Diese Maßnahmen bezieht Warneke in sein Betriebskosten-Benchmarking ein. Er und sein Team ermitteln so das individuelle Einsparpotenzial des Projekts. Anschließend werden die Ursachen für eventuell überhöhte Ausgaben ermittelt und gezielt Lösungswege erarbeitet, damit keine unnötigen Kosten mehr entstehen. Denn: Was nützen günstige Wartungsverträge am Jahresanfang, wenn die Aufzuganlage aufgrund hoher Preise für Ersatzteile am Jahresende doch der teuerste Posten auf der Abrechnung ist? Deshalb überprüfen die Experten ganz genau, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis des vorliegenden Angebots stimmt.

Claus John Warneke ist Geschäftsführer der AAC Aufzug Anlagen Consulting in Hamburg mit Niederlassungen in Sierksdorf und auf den Kanarischen Inseln. Der Ingenieur ist Mitglied im Verband beratender Ingenieure (VBI) sowie öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger im Landesverband Hamburg/Schleswig-Holstein (LVS). Der LVS ist im Dachverband der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen in Deutschland (BVS) organisiert.
www.aac-aufzuege.de

red
Bild: Mangelhafte Fahrkorbinstallation (ACC)