Gesundheit ist ein hohes Gut. Leider kann man es dem Menschen nicht unbedingt ansehen, ob er krank oder gesund ist, mit oftmals fatalen Folgen. Dem Flachdach als Unterkonstruktion kann man meist auch nicht anmerken, ob es schon gleich nach Fertigstellung oder zu einem späteren Zeitpunkt „erkrankt“ ist, undicht wurde und die Wärmedämmung unmerklich marodiert. Es gibt Technik dafür, dies festzustellen.
Ein kaputtes Gründach ist in den meisten Fällen fatal, da bei „abgesoffenen“ Dämmschichten eine frühzeitige Sanierung unausweichlich ist. Das führt dazu, dass die durchschnittliche Lebensdauer von Flachdächern kaum 20 Jahre beträgt, obwohl viele Abdichtungsmaterialien die doppelte Lebensdauer erreichen können. Nicht ohne Grund heißt es daher in der Richtlinie für die Überwachung der Verkehrssicherheit von baulichen Anlagen des Bunds: „Die regelmäßige Überwachung baulicher Anlagen ist aus bauordnungsrechtlichen, zivilrechtlichen und wirtschaftlichen Gründen geboten.“
Noch besser als „regelmäßig“ ist die permanente Überwachung baulicher Anlagen – mithilfe intelligenter Überwachungssysteme. Mit eingebauten Funk-Feuchte-/Temperatursensoren im Dämmschichtbereich lassen sich erhöhte, „ungesunde“ Wasserdampfdruckwerte erfassen, und die Ursache der „Krankheit“ kann kurzfristig beseitigt werden. Dabei spielt es für das System keine Rolle, ob Feuchtigkeit über eine beschädigte Dachabdichtung, einen undichten Fassadenanschluss oder eine undichte Dampfsperre in das Dämmschichtpaket eindringt.
Solch eine Überwachungsanlage lässt sich im Neubau und Sanierung, aber auch nachträglich bei bereits bestehenden Flachdächern (inklusive Begrünung) installieren. Die Kostenaufstellung zeigt die Einsparungen auf. Die zusätzlichen Kosten kompensieren sich frühzeitig durch die weitaus längere Lebensdauer der Konstruktion.
Gesundheit ist ein hohes Gut – das gilt auch für das Gründach, das für Jahrzehnte konzipiert ist.
www.ab-messtechnik.de
red
Bild: Per Funk permanente Informationen: Ist’s dicht? (AB-MESSTECHNIK)
