Toilettenpapier-, Handtuch- und Seifenspender, Abfallbehälter

Verschließbaren Spendersysteme: Mehr Qualität rechnet sich

Toilettenpapier-, Handtuch- und Seifenspender, AbfallbehälterAllein um die 25 000 Liter Bier rinnen bei einem einzigen Heimspiel von Borussia Dortmund durch die Kehlen der Fans. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zuschauer zum großen Teil im Laufe eines Fußballspiels die Sanitärräume aufsuchen. Diese sind mit maßgeschneiderten Papier- und Spendersystemen ausgestattet und hinterlassen zu jedem Zeitpunkt einen sauberen und gepflegten Eindruck. Und nicht nur das: Die hochwertige Ausstattung rechnet sich. Sparsam im Verbrauch, macht sich die Hygienelösung ökonomisch und damit auch ökologisch bezahlt.

„Seit gut vier Jahren sind in allen Sanitärräumen des Fußballstadions die Papier- und Spendersysteme des finnischen Herstellers Metsä Tissue im Einsatz. Und die Investition in diese Ausstattung hat sich von Anfang an gelohnt“, erläutert Olaf Elmerhaus, technischer Geschäftsführer der Vogt-Gruppe, des für das komplette Gebäudemanagement zuständige Dienstleistungsunternehmens aus Dortmund. „Und nachdem vor zwei Jahren die Entscheidung fiel, in die neue Generation der Hygienelösungen zu investieren, hat sich nicht nur das Papiervolumen weiter reduziert, sondern wir sparen auch mehr Zeit beim Bestücken und den üblichen Reinigungsarbeiten.“

Der grundsätzliche Anstoß für den Einsatz der hochwertigen Papier- und verschließbaren Spendersysteme aus ABS-Kunststoff kam vom Dienstleister für das Gebäudemanagement. „Wir hatten schon immer die Kosten im Blick. Mehr Qualität rechnet sich in stark frequentierten Sanitärräumen, da mutwillige Zerstörungen zurückgehen“, spricht Olaf Elmerhaus aus seiner langjährigen Erfahrung. Gab es früher im Stadion immer wieder Probleme mit Vandalismus, konnten heute Beschädigungen der Spendersysteme, auf dem Spielfeld oder dem kompletten Gelände verstreute Toilettenpapierrollen deutlich reduziert werden.

„Wenn vor allem kurz vor dem Spiel, während der Halbzeitpause oder nach dem Abpfiff die Frequenz der Sanitärräume steigt, kommt es auf robuste Spender mit hohen Kapazitäten an“, macht Olaf Elmerhaus klar. Das Katrin-Papiersystem von Metsä Tissue mit den passenden Spendern sorgt sowohl für ein hohes Maß an Hygiene als auch an Bedienkomfort – bei gleichzeitig sinkenden Kosten.

Austragungsort des Halbfinales der WM
Der Signal-Iduna-Park ist die größte Bundesliga-Arena in Deutschland. Bei einem Fassungsvermögen von 80.708 Zuschauern, davon sind 27.589 Stehplätze, lag der Zuschauerschnitt der letzten Saison bei 72.627 pro Heimspiel der Borussia. „Aber das Stadion wird nicht nur für nationale und internationale Spiele genutzt, sondern dient auch als Event-Arena für alle möglichen Veranstaltungen. Das reicht von der Firmenpräsentation bis zur privaten Geburtstagsfeier“, erläutert der technische Betriebsleiter der Stadionmanagement GmbH, Stefan Kopetzky. In der Sommerpause wurde das Stadion beispielsweise zum Kinosaal. In 25 Vorstellungen gab es einen Programmmix von aktuellen Blockbustern bis hin zu legendären Kinoklassikern.

Seit dem Jahr 1999 ist die Vogt-Gruppe für die Unterhaltsreinigung des VIP-Bereichs des Stadions zuständig. Und seit Anfang des Jahres 2000 hat sie die Reinigung des kompletten Stadions des börsennotierten Vereins Borussia Dortmund übernommen. Mit Niederlassungen in Aachen, Magdeburg, Leipzig und Heidelberg deckt die Vogt mit rund 1800 Mitarbeitern einen großen Teil der Bundesrepublik ab. Das Unternehmen zählt zu einem verlässlichen Partner rund um das Thema Gebäudemanagement. „Unsere Stärke ist die effiziente Betreuung unserer Kunden“, erzählt Olaf Elmerhaus. Die Objektleiter sind nicht nur regelmäßig vor Ort, sondern über eine 24-Stunden-Leitzentrale an 365 Tagen im Jahr ansprechbar.

„Unsere Aufgabenpalette in der Fußballarena reicht von der Abfallentsorgung, der Glas- und Fassadenreinigung, teilweise der Grünpflege und Reinigung der Außenanlagen, Wachdiensten bis hin zu diversen Sonderarbeiten, die individuell mit dem Auftraggeber abgesprochen werden. Dazu kommt noch die Sanitärraumwartung“, verdeutlicht der zuständige Objektleiter, Jürgen Kundoch. „Tagein, tagaus sind wir mit mindestens 30 Leuten vor Ort präsent. Während der englischen Wochen, wenn innerhalb weniger Tage mehrere Bundesliga-, Pokal- und/oder internationale Spiele stattfinden, stocken wir unser Personal auf bis zu 130 Leute auf.“

Wichtig für den Auftraggeber ist die Flexibilität des Personals vor Ort. „Wir treffen uns regelmäßig jeden Morgen, um den aktuellen Tagesplan zu besprechen“, erzählt Stefan Kopetzky. „Und wenn Sonderarbeiten anfallen, kann ich in Absprache auf die eingespielten Mitarbeiter des Gebäudedienstleisters zurückgreifen.“
Im Signal-Iduna-Park wird nicht nur Fußball gespielt, sondern es finden in der spielfreien Zeit eine Reihe von Veranstaltungen statt. „Nicht nur die Fenster, Fußböden und Außenanlagen müssen sich deshalb jederzeit in einem tipptoppen Zustand präsentieren, sondern natürlich auch die Sanitäranlagen“, bringt der technische Betriebsleiter eine wesentliche Anforderung auf den Punkt. „Um dies bei einem Fußballspiel vor in der Regel ausverkauften Rängen zu gewährleisten, sind allein 26 unserer Mitarbeiter für die Sanitärraumwartung abgestellt. Sie kontrollieren vor, während und nach dem Spiel die Örtlichkeiten, beseitigen Akutverschmutzungen, leeren die Abfallbehälter und ergänzen bei Bedarf das Toilettenpapier beziehungsweise die Handtuchrollen“, erzählt Jürgen Kundoch aus der Praxis.

Alle Sanitärräume sind gleichwertig mit den Papier- und Spendersystemen ausgestattet. Insgesamt gibt es auf den verschiedenen Umläufen, im VIP-Bereich und im Umfeld der Gastronomie 118 Toilettenräume unterschiedlicher Größenordnung. Sie kommen auf eine Gesamtfläche von ungefähr 3000 Quadratmetern. Rund 420 Toilettenpapierspender, zwei bis drei Handtuchspender und Seifenspender sowie zwei Abfallbehälter mit großer Kapazität pro Sanitäranlage sind im Stadion im Einsatz. „Wir hatten schon eine Reihe von Jahren Papier- und Spendersysteme im Einsatz, die sich vor allem wegen der billigen Papierqualitäten und der nicht bruchsicheren Spender in der Praxis nicht bewährten. Vor gut vier Jahren entschieden wir uns aufgrund der Empfehlung des Gebäudedienstleisters für dieses Hygienesystem, das von Anfang an unseren Erwartungen entsprochen hat. Im Vorfeld der Fußball-Welt­meisterschaft haben wir unter anderem aus Kos­tengründen bereits nach zwei Jahren auf die überarbeitete Hygienelösung von Metsä Tissue umgestellt“, berichtet Stefan Kopetzky. „Der Ausrichter der Fußballweltmeis­terschaft, die Fifa, legte großen Wert auf Ökologie. Entsprechend wollten wir einerseits noch mehr Papier sparen, andererseits sollte das besonders robuste Spendersystem eventuellen emotionalen Ausbrüchen der Fans unter allen Umständen standhalten.“

Maßstäbe für Hygiene sind neu definiert worden
Das Katrin-Spendersortiment aus bruchsicherem ABS-Kunststoff garantiert ein hohes Maß an Hygiene und Qualität. Seit der Installation kam es zu keinem Ausfall. „Alle Papierspendersysteme funktionieren zu unserer absoluten Zufriedenheit“, bilanziert Stefan Kopetzky. Die Handtücher sind hygienisch, trocknen schnell und sind außerordentlich sparsam im Gebrauch. Eine Restrollenfunktion sorgt dafür, dass die Spender praktisch nie leer sind und die Rolle bis auf das letzte Blatt aufgebraucht werden kann. Es reduzieren sich damit nicht nur der Papierverbrauch, sondern auch die Lohnkosten. Die Spender müssen weniger häufig nachgefüllt werden, die Abfallbehälter quellen nicht so schnell über, die Reinigungsintervalle werden insgesamt geringer.

Zudem haben unabhängige Studien bewiesen, dass weiche Papierhandtücher hygienischer trocknen als Heißlufttrockner oder Textiltücher. 90 Prozent der Bakterien werden durch das Trocknen der Hände mit Papierhandtüchern entfernt. Hygienerisiken werden damit weiter gesenkt. Das Papiersystem ist durch seine Struktur und Prägung besonders saugfähig, in der Regel kommt man mit einem Blatt aus. Haptik und Optik stimmen.
„Hohe Besucherfrequenzen müssen nicht zwangsläufig mit einem steigenden Papierverbrauch einhergehen“, stellt Stefan Kopetzky fest. „Unser Papiervolumen hat sich aufgrund des gesunkenen Verbrauchs um bis zu 70 Prozent verringert.“ Ökonomie und Ökologie bewegen sich hier im Gleichklang – gemäß dem Metsä Tissue Motto „Less is more“. Dazu kann Jürgen Kundoch ergänzen: „Und wir sparen bei der regelmäßigen Sanitärraumwartung mindes­tens 10 bis 15 Prozent Zeit ein, die wir an anderer Stelle sinnvoll einsetzen können.“

„In unserer repräsentativen Immobilie finden an bis zu 360 Tagen im Jahr Veranstaltungen statt“, so Stefan Kopetzky. „Wir legen größten Wert auf saubere, ansprechende und gepflegte Sanitärräume. Das Spendersortiment mit den Papiersystemen wird unseren hohen Anforderungen jederzeit gerecht.“
www.katrin.com www.metsatissue.com

red
Bild: Katrin-System-Spender mit Restrollenfunktion – da macht der Wechsel keinerlei Probleme. (METSÄ TISSUE)