Wie dämmen wir heute? Wie dämmen wir morgen? Wie kommen Ökonomie und Ökologie unter einen Hut? Als 1983 der erste Sack Isofloc das Förderband verließ, war das ein Thema - und ist es bis heute. „Wir dämmen wie die Schweden“ - dies bedeutete im Kern das Bemühen, jederzeit die jeweils geforderte Mindestdämmstärke zu übertreffen.
Lösungsorientiert arbeitet die Isofloc Wärmedämmtechnik GmbH, Lohfelden, von Anfang an sowohl in der energetischen Bestandssanierung als auch in der Perfektionierung der Dämmung im Neubau. Als vor fast 30 Jahren von Vollsparrendämmung und Windschutz von außen noch keine Rede war, entwickelte das Unternehmen das (oft kopierte) Regenschutzprofil der Celit-4D-Unterdachplatte und stritt für kondensatfreie und windgeschützte Isofloc-Dämmungen im Dach und in der Fassade.
Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009
Ebenfalls vor bald 30 Jahren – zu einem Zeitpunkt, als von Winddichtung noch niemand etwas wissen wollte (obwohl die Hinweise auf die Notwendigkeit hierauf im sogenannten „Stand der Technik“ bereits längst nachlesbar waren) –, nahm sich Isofloc dieses Themas an und entwickelte gemeinsam mit anderen Luftdichtungssysteme und Details, propagierte die sogenannten Installationsebenen, immer die Bauphysik mit im Gepäck. Dies führte schon bald zu den heute praktizierten Standards, besonders bei der Luftdichtheit von Gebäuden. Und als besonderen Bonus bietet Isofloc, verglichen mit anderen Dämmsystemen, einen eigenen Beitrag zur Luftdichtung durch seine besondere Dämmstoffstruktur. Ein Schritt in die Gegenwart und die richtige Richtung: die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009. Gespickt mit Ausnahmeregeln und seit einem Jahr schon wieder veraltet, verpflichtet sie Immobilienbesitzer zur Einhaltung von Mindestdämmstärken.
Finanziellen und ökologische Vorteile von höheren Dämmstärken
Unberücksichtigt bleiben jedoch sowohl Energiepreissteigerungen als auch eine klare Ausarbeitung der finanziellen und ökologischen Vorteile von höheren Dämmstärken. So verwundert
es nicht, dass die aus den EnEV Anforderungen resultierenden Energiesparmaßnahmen sich stets eher am Rande des absoluten Minimums bewegen. „Das ist ökologisch schädlich
und ökonomisch fatal: Die erzielbaren Renditen einer Investition in den energiesparenden Passivhausstandard, moderate Energiepreissteigerungen angenommen, belaufen sich nämlich ganz schnell auf 10 und mehr Prozent – und dies dann auch noch nachhaltig sicher“, heißt es aus dem Hause Isofloc.
Isofloc Wärmedämmtechnik GmbH
Dies wird besonders deutlich bei der Dämmung der obersten Geschossdecke: Mit dem Isofloc-Dämmhülsensystem kann im Bestand zu konkurrenzlos günstigen Preisen die oberste Geschossdecke energetisch auf den Passivhausstandard nachgerüstet werden – und bleibt dennoch begehbar und belastbar. „Kein anderes Dämmsystem ist bei begehbar bleibenden Geschossdecken so ökonomisch und ökologisch sinnvoll einsetzbar“, sagen die Lohfeldener. Homogene Dämmschicht ohne Zuschnittlöcher Bei obersten Geschossdecken (auch Kuppeln, Gewölben, abgehängten Decken), die nicht begehbar bleiben müssen, bietet Isofloc die perfekte Lösung mit dem Aufblas- und CSO-Verfahren.
Wärmedämm-Verbundsysteme
Eine homogene Dämmschicht ohne Zuschnittlöcher und mit passgenauer Ausführung von der Waagerechten bis hin zur Dämmung von senkrecht aufsteigenden Wänden ist das Resultat. Weil viele Hausbesitzer aus Gründen der Optik gerne ihre verputzte Fassade auch nach der Dämmung „wiedersehen“ wollen, bietet Isofloc alternativ zu den an ihre (Dämmstärken-) Grenzen gekommenen bisher üblichen Wärmedämm-Verbundsystemen passende Systemlösungen für die nachträgliche und/ oder zusätzliche Wärmedämmung der Fassade. Mit Unterkonstruktionselementen wie dem Lambda-plus-System oder den Upsi-Leitern in Verbindung mit Holzfaserdämmplatten lässt sich nahezu jede beliebige Fassade energietechnisch aufrüsten und optimieren, denn die freie Wahl der Dämmstärken ist ebenso Programm wie die freie Wahl der Außenhaut: Ob verputzt oder als Vorhangfassade – hier ist Raum für Gestaltung, Passivhausstandard inklusive.
Schulen, Kindergärten oder Hallen im Passivhausstandard
Nicht nur für Fachwerkhäuser, Bungalows oder Wohnblocks sind Lösungen vorhanden: Schulen, Kindergärten oder Hallen im Passivhausstandard sind ebenfalls möglich, ganz gleich, ob es sich um einen Neubau oder die nachträgliche energetische Ertüchtigung von Bestandsbauten handelt. Dabei arbeitet Isofloc eng mit führenden Holzbaufachleuten und anderen am Bau Beteiligten zusammen. Dadurch ist gewährleistet, dass stets die aktuellsten Ergebnisse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis in die Unterstützung der Partner einfließen. Die Produktentwicklung – in eigenen Entwicklungsabteilungen – ist bei Isofloc eine feste Größe: „Hier arbeiten wir an den Innovationen, mit denen die bau und dämmtechnischen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gemeistert werden können.
Das geht nur gemeinsam mit gut geschulten Verarbeitern: Die Fachbauleiterschulungen bei Isofloc sind anerkanntermaßen führend in ihrer Qualität der Vermittlung von Theorie und Praxis. Wir vermitteln den Verarbeitern fundierte Kenntnisse der Bauphysik und unterweisen sie im Schulungszentrum an praxisnahen Modellen in der Verarbeitung unseres Produkts.“
www.isofloc.de
red
Bild: Der Clou beim Isofloc-Dammsystem – die Dämmhülsen. In den Zwischenraum wird dann der Dämmstoff bis in die letzte Ecke eingeblasen.

