Nach wie vor gehört die Dämmung der Fassade zu den bevorzugten Maßnahmen, um die Energiebilanz einer Immobilie zu verbessern. Diffusionsoffene mineralische Systeme spielen dabei eine immer größere Rolle. Gewerbliche Bauherren setzen, wohl auch aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes, zunehmend häufiger auf Systeme mit Mineralwollekern.
2007 wurden nach Einschätzung der Deutschen Rockwool in Deutschland rund 5 Prozent weniger Fassaden-
quadratmeter als 2006 mit einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDV-System) gedämmt. Gleichzeitig wuchs aber auch in diesem Jahr der Anteil der vollmineralischen Systeme. „Unsere Putzträgerplatte Coverrock-Plus ist eines der wachstumsstärksten Produkte im Rockwool- Konzern“, erklärt Verkaufsleiter Uwe Kesten. „Dafür verantwortlich sind zum einen die sehr gute Dämmleistung dieses witterungsbeständigen und wasserabweisenden Produkts, zum anderen aber auch die Diffusionsoffenheit des Materials Steinwolle ebenso wie dessen A1-Klassifizierung.“ Immer mehr Verarbeiter würden die besonderen Merkmale einer Fassadendämmung mit Steinwollekern gegenüber ihren Auftraggebern aktiv ansprechen und sich so als Anbieter qualitativ hochwertiger Systemlösungen positionieren.
Leichtes Plus auch 2008
Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet die Deutsche Rockwool wiederum ein leichtes Plus bei den mineralischen WDV-Systemen, insgesamt aber maximal eine Nachfrage auf dem Niveau des Jahres 2007. „Der Umsatz mit WDV-Systemen wird nach unserer Einschätzung nicht mehr die Spitzenwerte von 2006 erreichen“, schätzt Kesten. „Aber eine stabile Marktlage auf dem Niveau des Jahres 2007 dürfte für die gesamte Branche bereits ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern.“
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red
Bild: Mineralische Putzträgerplatten in Wärmedämm-Verbundsystemen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. (Deutsche Rockwool Mineralwoll)

