Die Städtebauförderung soll von den ursprünglich im Eckwertepapier der Bundesregierung vorgesehenen rund 266 Millionen Euro auf 410 Millionen Euro für das Jahr 2012 aufgestockt werden. Das wurde jüngst in Berlin durch Staatssekretär Rainer Bomba bekannt. Zwar trägt die Bundesregierung damit teilweise den massiven Protesten der Wohnungswirtschaft Rechnung, aber dieser Ansatz bleibt unter dem eigentlichen Bedarf von 700 Millionen Euro, den die Bundesregierung selbst im Stadtentwicklungsbericht 2008 für die Städtebauförderung erhoben hat, zurück. „Viel wird künftig auch davon abhängen, inwieweit es der Bundespolitik gelingt, die finanziellen Mittel zu verstetigen. Dabei spielt es zunächst eine untergeordnete Rolle, um welches Förderprogramm es sich handelt“, ist sich DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler sicher.
red
Bild: Mindestens 700 Millionen Euro bräuchte der Städtebau. 2012 stellt die Bundesregierung jedoch nur 410 Millionen Euro zur Verfügung.
