Die DIN 14676 wird aktualisiert. Diese Norm regelt den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern (RWM) in privaten Wohnungen. Im Unterschied zur Produktnorm DIN EN 14604, die Anforderungen an die Gerätetechnik europaweit festlegt, ist die DIN 14676 eine nationale Anwendungsnorm. Sie wendet sich an Fachleute für Brandschutz sowie an Hauseigentümer und Bewohner. Die seit 2003 geltende und zuletzt 2006 aktualisierte Norm wird derzeit vom Deutschen Institut für Normung überarbeitet. Verschiedene Gremien, etwa Feuerwehr, Immobilienverbände und Dienstleister, haben ihre Vorschläge eingebracht. Ein erster Entwurf ist im September 2010 im Beuth Verlag erschienen, Einsprüche wurden am 31. März 2011 besprochen und bewertet.
Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll die überarbeitete Novelle verabschiedet werden und in Kraft treten. Dabei konzentriert sich die Überarbeitung neben kleinen Änderungen auf zwei wesentliche Themen. Eines ist die Wartung und Instandhaltung der RWM. So deutet einiges darauf hin, dass die Geräte auch künftig jährlich in den Wohnungen überprüft werden müssen. Als zweiten grundlegenden Punkt sieht der aktualisierte Entwurf der Norm einen Kompetenznachweis für Dienstleister vor, die RWM installieren, instand setzen und warten. Hierzu will das Deutsche Institut für Normung die Mindestvoraussetzungen und Prüfinhalte für RWM-Fachkräfte sowie die Anforderungen an Prüfstellen und Prüfungen regeln.
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