Eine Hausgruppe als Kraftwerk, das gleich sieben Familien und deren E-Fahrzeugpark mit elektrischer Energie versorgt – das ist nicht länger Zukunftsvision, sondern demnächst Realität in Fellbach. Der Startschuss für die Plusenergiehäuser mit dem Namen „Zero-plus“ fiel Ende Juli beim offiziellen Spatenstich mit Fellbachs Oberbürgermeister Christoph Palm (rechts), dem Stuttgarter Energieexperten und Architekten Johannes Brucker, dem Waiblinger Generalunternehmen Wohnwert und sieben jungen Familien, die sich als private Baugruppe organisiert haben.
Jedes Haus verfügt jeweils über rund 150 Quadratmeter Wohnfläche und eine innovative Energie- und Haustechnik. Möglich ist das Bauvorhaben auch aufgrund der Förderung durch die gemeinnützige Klimaschutzinitiative CO2NTRA, die die geplante Projektidee des Architekten 2009 mit einem Förderpreis auszeichnete und das Bauvorhaben finanziell unterstützt. „Fellbach geht in Sachen Klimaschutz seit den 90er-Jahren mit gutem Beispiel voran“, betonte Christoph Palm anlässlich des Spatenstichs. „Deshalb fördern wir unter anderem zukunftsfähige Bauprojekte wie Zero-plus, die zu einer geringeren CO2-Belastung in unserer Stadt beitragen.“ Der Fellbacher Gemeinderat hat die Bauherren beim Erwerb der Grundstücke im Rahmen der städtischen Klimaschutzkonzeption spürbar finanziell unterstützt.
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