Wohnungsunternehmen gehen vermehrt dazu über, den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in ihrer Außendarstellung größeren Raum zu geben. Neben den klassischen Schwerpunkten Wärmeschutz und Heizanlagentechnik rücken nun speziell bei Modernisierungen auch Themen wie Entsorgung und Recycling in den Blickpunkt – Aufgaben, die man früher eher in der Verantwortung von Bauunternehmen und Handwerksbetrieben beließ.
Ein konkretes Beispiel ist die Erneuerung von Fenstern in den Bestandsbauten, vor allem deren umweltgerechte Entsorgung. Für PVC-Altfenster gibt es seit Mitte der 90er-Jahre ausgereifte Technologien für das werkstoffliche Recycling in einem geschlossenen Materialkreislauf – ein Pluspunkt für jede Ökobilanz. Und ein klarer Preisvorteil, denn dieses Verfahren ist erheblich günstiger als die Beseitigung des Altmaterials in Müllverbrennungsanlagen. Vor diesem Hintergrund rufen die Rewindo Fenster-Recycling-Service GmbH als bundesweite Anlaufstelle für die Wiederverwertung von Kunststofffenstern sowie die Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt (AgPU), Bonn, den Wettbewerb Umweltgerechte Modernisierung ins Leben. Die Schirmherrschaft wurde von Ingeborg Esser, Mitglied der Geschäftsführung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Berlin, übernommen. Ferner wirken beim Startschuss des Wettbewerbs und in der Jury die Tönsmeier Kunststoffe, Höxter, sowie die Verlags-Marketing Stuttgart, mit.
Teilnahmeberechtigt sind alle öffentlichen wie privaten Wohnungsunternehmen, die in Deutschland Wohnungsbestände verwalten und modernisieren. Dabei gelten folgende Bedingungen: Das eingereichte Projekt sollte eine Größenordnung haben, die ihm in der lokalen/regionalen Öffentlichkeit Aufmerksamkeit sichert. Die Modernisierung muss den Austausch von Fenstern beinhalten, bei dem ausgediente PVC-Altfenster über das Recyclingsystem von Rewindo in den geschlossenen Materialkreislauf gelangen. Die Entsorgung weiterer PVC-Baustoffe wie Bodenbeläge, Dachbahnen oder Rohre über die Partner-Recyclinggesellschaften von Rewindo ist willkommen, aber nicht Voraussetzung. Und: Das eingereichte Projekt sollte in Wort und Bild dokumentiert sein.
Der Wettbewerb Umweltgerechte Modernisierung startete am 4. Dezember 2008 am Standort des Rewindo-Recyclingpartners Tönsmeier Kunst-stoffe in Höxter. Interessenten sollten sich möglichst frühzeitig per Mail oder Fax bei Rewindo beziehungsweise der AgPU melden und mitteilen, wo und in welchem Zeitraum im Jahr 2009 das betreffende Modernisierungsprojekt durchgeführt wird und welche Größenordnung es hat. Während das Bauvorhaben läuft, erfolgt eine erste Vorab-Begutachtung vor Ort durch einen Beauftragten der Jury, damit verbunden ist auch lokale/regionale Pressearbeit. Danach wird entschieden, ob das Projekt in die Endauswahl für die Jury-Sitzung im November 2009 kommt. Einsendeschluss für alle Bewerbung ist der 15. November 2009.
Die Jury ist wie folgt zusammengesetzt: Schirmfrau ist Ingeborg Esser, Mitglied der Geschäftsführung des GdW, Berlin, Dieter A. Kuberski, Herausgeber des Modernisierungs-Magazins, Stuttgart, Thorsten Schmischke, Geschäftsführer Tönsmeier Kunststoffe, Höxter, Werner Preusker, Geschäftsführer der AgPU, Bonn, und schließlich Michael Vetter, Geschäftsführer Rewindo, Bonn. Die Jury befindet über die vorausgewählten Projekte und ermittelt einen ersten Preisträger. Als Preis winkt ein Gutschein für die kostenlose Entsorgung von 50 Tonnen PVC-Altfenstern.
red
Bild: Neue Fenster? Ein nun gestarteter Wettbewerb begleitet ausgewählte Projekte von Beginn an, auch mit regionaler Pressearbeit. Als Preis winkt ein Gutschein für die kostenlose Entsorgung von 50 Tonnen PVC-Altfenstern. (PR Spezial)
