Glasfaserleitungen für hohe Internet-Geschwindigkeit

Schnelles Internet mit 100 Megabit/Sekunde (Mbps)

Kabel BW hat im ersten Quartal 2009 seine Kundenzahl deutlich gesteigert: Die Zahl der Internet- und Telefonkunden wuchs im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 53 Prozent auf 415.000. In der zweiten Jahreshälfte führt Kabel BW außerdem großflächig schnelles Internet mit 100 Megabit/Sekunde ein und startet zunächst in drei Regionen.

Kabel BW konnte die Zahl der Internet- und Telefonkunden im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 53 Prozent auf 415.000 steigern. Damit versorgen die Heidelberger bereits 18 Prozent aller 2,3 Millionen TV-Kunden auch mit schnellem Internet und Telefonie. Der Netzbetreiber baute auch den Marktanteil im Pay-TV-Geschäft aus: Die Zahl der Pay-TV-Kunden stieg im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 191.000.

Der Umsatz legte um 17 Prozent auf 116,8 Millionen Euro (erstes Quartal 2008: 99,8 Millionen Euro) zu. Deutlich überproportional verbesserten die Heidelberger das operative Ergebnis: Das Ebitda erreichte 55,4 Millionen Euro und übertraf den Quartalswert des Vorjahres um 43 Prozent (erstes Quartal 2008: 38,7 Millionen Euro). Die Zahl der Vollzeitmitarbeiter wuchs im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 735.

Harald Rösch, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel BW: „Unser Wachstumspotenzial haben wir längst noch nicht ausgeschöpft. Wir erwarten auch weiterhin kräftige Impulse aus unseren überlegenen Internet-Bandbreiten im ganzen Land und einem attraktiven TV-Angebot, das wir im laufenden Jahr um interaktive Angebote wie zeitversetztes Fernsehen und Filme auf Abruf ergänzen werden.“ Dafür führt Kabel BW in der zweiten Jahreshälfte großflächig schnelles Internet mit 100 Mbps ein und startet zunächst in drei Regionen. Schrittweise soll bis Mitte 2010 das ganze Land mit den konkurrenzlos hohen Bandbreiten versorgt werden. Kabel BW ist der erste Anbieter Deutschlands, der 100 Mbps flächendeckend in einem Bundesland einführt. „Selbstverständlich bringen wir die 100 Mbps auch in ländliche Regionen“, betont Harald Rösch, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kabel BW. Die Leistungsfähigkeit der Kabel-BW-Infrastruk­tur lässt die Wettbewerbsangebote verblassen: Die maximale Bandbreite des herkömmlichen DSL liegt bei höchstens 16 Mbps, VDSL kommt auf maximal 50 Mbps und ist nur in wenigen Großstädten des Landes verfügbar. Rösch: „Den Kunden ist inzwischen klar, dass DSL nur eine Übergangstechnologie war.“

Politische Vorgaben drei Jahre früher erfüllt
Schon jetzt ist das gesamte Kabel-BW-Netz mit seinen Glasfaserleitungen für die hohen Internet-Geschwindigkeiten vorbereitet und erreicht nahezu drei Viertel aller Einwohner Baden-Württembergs. Bis Mitte 2010 werde das gesamte Netz auf eine Internet-Bandbreite von 100 MBit/s aufgerüstet sein. Die Bundesregierung hatte gefordert bis 2014 drei Viertel aller Haushalte mit mindestens 50 MBit/s zu versorgen. „Unser Netz ist drei Jahre früher aufgerüstet, und unsere Leitungen sind doppelt so schnell wie von der Bundesregierung gefordert“, so Rösch. Mit der konventionellen 16-MBit-DSL-Technologie, die selbst diese Geschwindigkeit oft nur in Ballungsräumen bieten könne, sei die Forderung der Bundesregierung jedenfalls nicht zu erfüllen.

Von der Finanz- und Wirtschaftskrise sei Kabel BW bislang nicht betroffen und biete seinen Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze. „In einem Umfeld, in dem Kunden sehr viel mehr vergleichen und auf jeden Euro achten, profitieren Unternehmen mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis besonders“, so Rösch.

red
So steil nach oben wie die Fernbedienung zeigt auch die Geschäftsentwicklung von Kabel BW. (Andreas Morlok/Pixelio.de)