Die Hanseatische Beratungsgesellschaft für die Wohnungswirtschaft mbH - kurz: Hawobe - feiert dieser Tage ihr 25-jähriges Firmenjubiläum. Das Software-Haus kann zu diesem Anlass eine durchweg positive Bilanz ziehen. Das liegt nicht zuletzt an dem Herzstück und Klassiker: Die Software HV3000 wickelt alle kaufmännischen, buchhalterischen und technischen Aufgaben der Haus- und Grundstücksverwaltung ab.
Oft erinnert sich Detlef M. Hartmann, Geschäftsführer der Hawobe, daran, was ein ehemaliger Chef ihm eingebläut hat: „Denk zu Ende!“ Dass sich Detlef M. Hartmann stets daran gehalten hat, beweist die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens, das in 25 Jahren nicht einen einzigen Kredit aufnehmen musste.
Am 9. April 1983 gründete er die Hawobe zusammen mit einem Kaufmann der Wohnungswirtschaft und einem Programmierer, der noch immer federführend im Betrieb tätig ist. Von Anfang an lag der Schwerpunkt des Unternehmens auf der Entwicklung einer Software, die die professionelle Verwaltung von Haus und Grund deutlich vereinfacht. Das Ergebnis, das man HV3000 taufte, profitierte immens von der großen Erfahrung seiner Schöpfer. Der Unternehmensgründer hatte zuvor bereits 15 Jahre in der Hausverwaltungsbranche gearbeitet, einen Großteil davon in leitender Position. Auch die Hamburger Gerichte, für die er über ein Jahrzehnt immer wieder als Sachverständiger arbeitete, schätzten seine Erfahrung und Kompetenz.
Die Software wurde zunächst auf einem Turbo-DOS-System programmiert. Schon damals bot das Programm Funktionen, die es vom Wettbewerb abhob. Zum einen konnte man erstmals sämtliche Wohnformen verwalten, inklusive sozialem Wohnungsbau und gewerblicher Mietverwaltung. Zum anderen war die Anwendung schon immer mehrplatzfähig, das heißt man konnte schon damals HV3000 von verschiedenen Arbeitsplätzen gleichzeitig bedienen. Darüber hinaus legte man von Beginn an großen Wert darauf, dass alle Grundsätze korrekter Buchhaltung strikt eingehalten werden. Durch intensive Software-Pflege hat sich das Programm stets weiterentwickelt. Anforderungen aus den Paragrafen 13b UStG und 35a EStG sind ebenso selbstverständlich erfüllt wie das BGH-Urteil vom 14. Februar 2007 über eine ordnungsgemäße Betriebskostenabrechnung.
Über die Jahrzehnte ist die Software weiterhin innovativ geblieben. Im Jahr 1989 erfolgte der Wechsel auf das DOS-Betriebssystem und Novell Netware, 1998 wurde dann zu Windows gewechselt. Dabei konnten die Kunden jedesmal problemlos ihre Daten auf die neue Version mitnehmen. Gegenwärtig wird das Programm für etwa 1 Million Euro von Grund auf erneuert. Mithilfe der SQL-Datenbank wird die Software zurzeit in die hochaktuelle „Net-Umgebung“ eingebettet und damit zukunftssicher gemacht. Außerdem wird die neue Version HV3000.Net über eine ganze Reihe neuer Funktionen verfügen. So sorgt etwa ein integriertes Kommunikations-Multitalent für eine übersichtlich verwaltete Korrespondenz mit E-Mail, Fax, Voice-Mail und so weiter. Darüber hinaus wird HV3000.NET über eine Datev-Schnittstelle verfügen und den internationalen Zahlungsverkehr mit den Iban-Kontonummern mühelos beherrschen. Auch die Schnittstelle zu Flowfact bringt einige Verbesserungen.
„Trotz aller Innovationen sind wir im Grunde stets ein altmodisches Unternehmen nach traditionell hanseatischem Vorbild geblieben“, sagt Detlef M. Hartmann. So haben für ihn etwa mündliche Absprachen, besiegelt mit dem guten alten Handschlag, dieselbe Verbindlichkeit wie ein schriftlicher Vertrag mit Unterschrift. „Der Kontakt von Mensch zu Mensch und vor allem die umfassende kollegiale Beratung unserer Kunden stehen bei uns an erster Stelle“, erklärt Hartmann. Tatsächlich ist bei dem Software-Paket immer auch eine kompetente Beratung und Betreuung enthalten, die den Kunden nicht einfach mit der Software allein lässt. Hawobe kann seinen Kunden von wohnungswirtschaftlichen bis hin zu buchhalterischen Problemstellungen nahezu jede Frage beantworten. „Wir sind für unsere Kunden immer und jederzeit erreichbar, denn Beratung ist nun einmal unser Kerngeschäft“, sagt Detlef M. Hartmann, der offenbar vieles zu Ende gedacht hat – nur eines nicht: die Erfolgsgeschichte seiner Hawobe. Die wird auch nach 25 Jahren ganz sicher weitergehen.
red
Bild: Detlef M. Hartmann führt seit 25 Jahren erfolgreich das Software-Haus Hawobe.
