Bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude ist es häufig nicht möglich, Außendämmungen zu verbauen, da geschützte Fassaden nicht überdeckt werden dürfen. Für derartige Fälle empfiehlt sich eine Innendämmung. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Lehmputz mit Holzweichfaserplatten. Durch sein Absorptionsverhalten dämmt er nicht nur, er kann auch Wasserdampf und gasförmige Schadstoffe aus der Luft aufnehmen und diese in seinem Inneren speichern. Die Dämmung trägt daher aktiv zur Verbesserung der Raumluft bei.
Lehm ist ein ökologischer Baustoff, der neben einer guten Ökobilanz ideale Materialeigenschaften für das Verputzen von Innenwänden aufweist. In der praktischen Anwendung lässt sich ein Lehmputz leicht reparieren und ist problemlos überarbeitbar. Trotz einer unauffälligen Optik wird der Baustoff auch den Anforderungen komfortabler Wohnbedingungen gerecht. Aufgrund all dieser Eigenschaften gilt Lehm als ideales Material für die Sanierungen denkmalgeschützter Gebäude.

Die unauffällige Optik, leichte Verarbeitbarkeit und ihre positiven raumklimatischen Eigenschaften machen Lehmputze zu einem beliebten Instrument der Denkmal- und Wohnraumsanierung.
In Kombination mit einem Lehmputz schaffen Thermolut-Dämmplatten von Schomburg ein gleichbleibend wohltuendes Raumklima, da sie feuchtigkeits- und klimaregulierend wirken. Das System ist komplett dampfdiffusionsoffen und somit in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen und im Bedarfsfall wieder abzugeben. Eine Thermolut-DP180-Holzweichfaserplatte kann bis zu 20 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne nennenswert an Dämmwirkung zu verlieren. In der Sommerperiode diffundiert die Feuchtigkeit wieder aus. Im Durchschnitt wird im Rauminneren eine angenehm empfundene Luftfeuchtigkeit von etwa 55 Prozent erreicht und stetig gehalten. Im Vergleich zu Außendämmsystemen verbessert ein Innendämmsystem mit Thermolut das Wohnklima erheblich und wirkt sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Bei einer Sanierung mit Innendämmplatten entfallen zudem die Kosten für das Einrüsten des Gebäudes. Darüber hinaus kann es auch in Teilsanierungen ausgeführt werden. Das Lehmputzsystem bietet sich auch als Dämmsystem für den Neubau, beispielsweise im Holzrahmen- oder Fachwerkbau, an.
Da Lehm ein sehr guter Wärmespeicher ist, ergänzen sich Wandheizungssysteme ideal mit dem Thermolut-System. Hierzu werden die Heizschlangen auf der Dämmplatte verlegt und anschließend mit Thermolut-UP11 überarbeitet. Der Lehmputz speichert die Wärme und gibt sie langsam an die Raumluft ab. Die Vorteile liegen in einer niedrigen Vorlauftemperatur im Heizkreislauf und der guten Wärmespeichereigenschaft des Lehms. Die Strahlungswärme der Wände wirkt sich zusätzlich angenehm auf das räumliche Wohlbefinden aus.
www.schomburg.de
red
Bild oben: Bei denkmal- oder kulturgutgeschützten Gebäuden ist eine Fassadendämmung von außen meist nicht möglich. Hier bietet sich der Einsatz eines Innendämmsystems an. (Schomburg)

