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Neuheiten von Zehnder

Die gesamte Haustechnik in einem Gerät

Heizen, Lüften und Warmwassererzeugung Comfo-BoxAuf der ISH hat auch Zehnder gezeigt, dass sich energiesparende Technik und ansprechende Formgebung nicht ausschließen müssen. Zu den energieeffizienten Technik-Highlights der Fachmesse zählt zum Beispiel eine Kompaktlösung aus Wärmepumpe und Lüftungsgerät. Der badische Heizungs- und Klimahersteller beweist aber auch bei Heizkörpern und Abdeckungen sein Gespür für Trends. Und gibt Hinweise, wie sich die Energiebilanz von Heizungsanlagen durch Niedertemperatur-Technik optimieren lässt.

Neben den Funktionen Heizen, Lüften und Warmwassererzeugung kann die Comfo-Box auch noch das Gebäude kühlen. Die Doppelfunktion Heizen und Kühlen wird durch die Sole/Wasser-Wärmepumpe möglich: Im Heizbetrieb macht sich die Wärmepumpe der Comfo-Box die natürliche Wärme des Erdreichs zunutze, um diese auf ein höheres Temperaturniveau zu bringen – und die so gewonnene Energie zur Beheizung des Gebäudes einzusetzen. Dazu arbeitet die Wärmepumpe mit einem geschlossenen Kreislauf aus Sole (einem Wasser-Glykol-Gemisch). Im Sommer wird die kältere Soletemperatur genutzt, um über das angeschlossene Heizsystem das Gebäude zu kühlen. Gleichzeitig kann so auch die Zuluft über das integrierte Lüftungsgerät temperiert werden. Die kompakte Energiezentrale gibt es in fünf unterschiedlichen Heizleistungen von 5 bis 13 Kilowatt.

Zur Warmwasserbereitstellung bis 55 Grad Celsius verfügt das Gerät über einen 400-Liter-Warmwasserspeicher. Ein integrierter 2-Kilowatt-Elektroheizeinsatz verhindert durch regelmäßiges Nachheizen des Wassers bis 60 Grad Celsius, dass sich Legionellen bilden. Optional kann bei Bedarf ein größerer Warmwasserspeicher gewählt werden. Für eine kontinuierliche Frischluftversorgung der Räume wurde das Raumlüftungsgerät Comfo-Air 550 integriert. Es verfügt über einen Kreuz-Gegenstromwärmetauscher mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent und energieeffiziente EC-Gleichstromventilatoren. Die Comfo-Box fördert bei einem externen Druck von 200 Pascal bis zu 550 Kubikmeter Luft pro Stunde. Der Zu- und Abluftventilator wird einzeln angesteuert. Optional kann die Energiezentrale mit einem feuchteübertragenden Enthalpietauscher nachgerüstet werden. Hierdurch wird im Winter zu trockene Luft in den Räumen vermieden und der Einsatzbereich des Lüftungsgerätes bis minus 8 Grad Celsius ohne weiteren Frostschutz ermöglicht. Die Haustechnikzentrale kann über ein im Wohnbereich angeordnetes Panel bedient und über eine digitale Schaltuhr betrieben werden.

Die Comfo-Box wird steckerfertig ausgeliefert. Sie wird in mehreren Teilen transportiert und kann auch bei beengtem Platzangebot installiert werden. Dabei benötigt sie lediglich eine Aufstellfläche von rund einem halben Quadratmeter. Alle zum Betrieb erforderlichen Komponenten – wie zum Beispiel Ausgleichsgefäße – sind bereits integriert. Der Aufwand für die Montage und der normalerweise notwendige Platz für die Hydraulik an den Wänden entfallen. Die Wartung beschränkt sich auf das etwa halbjährliche Wechseln der Filter im Lüftungsgerät und einen jährlichen Check der Wärmepumpeneinstellungen. Der Wärmetauscher muss je nach Belastung der Außenluft gereinigt werden. Dazu kann dieser ganz einfach aus dem Gerät herausgezogen und mit Wasser gereinigt werden. Abhängig von der Größe der Anlagetechnik und der Wohneinheit sollen die Jahresstromkosten bei einem Strompreis von 20 Cent pro Kilowattstunde  für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung mit der Zehnder Comfo-Box für eine Wohneinheit von 120 Quadratmetern bei etwa 600 Euro liegen.

Lüftungsgitter mit preisgekröntem Desgin
Bei einer Wohnungslüftungsanlage sind die Luftauslässe für Zu- und Abluft der einzige für den Bewohner im Alltag sichtbare Teil. Damit diese sich harmonisch in das Wohnambiente einfügen, hat Zehnder breite Palletten von Design-Abdeckgittern vorgestellt. Zwei Serien, Abacus und Engelberg, wurden bereits mit dem IF Product Design Award 2009 ausgezeichnet. Die neuen Abdeckgitter gibt es als Wand-, Boden- oder Deckenvarianten, in Edelstahl natur oder weiß gehalten, und lassen sich je nach Bedarf hochkant oder quer anbringen.

Badheizkörper in organischem Design
Dass sich Funktion und Desgin nicht ausschließen, zeigt der Hersteller auch beim neuen Design-Badheizkörper Enso. Der Heizkörper mit klassischer Leiterstruktur und umlaufenden Vierkant-Rohren greift durch eine rundliche Formensprache den aktuellen Trend zu organischen Formen auf. Den Badheizköper gibt es in insgesamt 15 unterschiedlichen Größenausführungen von 901 bis 1945 Millimetern Bauhöhe sowie 450 bis 750 Millimetern Baulänge mit einem 50-Millimeter-Mittelanschluss für alle Modellvarianten. Enso ist in vielen Farben und Oberflächen, glänzend oder matt, erhältlich und kann als Raumteiler im Bad montiert werden. In der Modellvariante Enso Plus gibt es den neuen Badheizkörper sowohl für den Warmwasser- als auch für den Mixbetrieb und in rein elektrischer Ausführung. Dabei sind die gesamte Anschlusstechnik und die infrarotgesteuerte Elektroheizpatrone Irwar hinter einer Blende versteckt. Das Thermostat mit frontseitigem Ventildurchbruch ist das einzig sichtbare Technikelement. Den Zehnder Enso Plus gibt es in den Bauhöhen von 924 bis 1716 Millimetern und den Baulängen 450 und 600 Millimetern.

Ratgeber für energieeffiziente Niedertemperatur-Heizkörper
Bei der energetischen Modernisierung von Gebäuden wird zwar die Heizung ausgetauscht – die Heizkörper werden aber häufig vergessen. Diesem Defizit widmet sich Zehnder mit einem neuen Ratgeber zum Thema „Energieeffizienz moderner Niedertemperatur-Heizkörper“. Der Hauptvorteil: Moderne Niedertemperatur-Heizkörper funktionieren nach dem Prinzip der maximalen Strahlungswärme und garantieren auch mit niedrigsten Vorlauftemperaturen größtmögliche Behaglichkeit. Das spart erhebliche Energiekosten. Alte Heizkörper, die verstärkt auf Konvektion ausgelegt waren, seien oft nicht in der Lage, mit den niedrigeren Vorlauftemperaturen moderner Heizsysteme ein Gebäude ausreichend zu erwärmen. Da im Teillastbereich die Wärmeabgabe unter Umständen drastisch absinkt, werde versucht, dies durch unnötig hohe Temperaturen oder überhöhte Massenströme zu kompensieren.

Aus diesem Grund sollte bei der energetischen Sanierung oder der Umstellung auf eine zeitgemäße Heizungsanlage der Heizkörperaustausch immer Bestandteil der Planung sein. Der Zehnder-Ratgeber belegt mit Berechnungsbeispielen, dass geeignete Niedertemperatur-Heizkörper nicht nur in Brennwert-, sondern auch in Wärmepumpenanlagen eingesetzt werden können. Überdies kann der Heizkörperaustausch als wichtige Einzelmaßnahme bei der energetischen Sanierung von der KfW-Bank mit Fördergeldern gezielt bezuschusst werden. Der Ratgeber Niedertemperatur-Heizkörper ist ab sofort verfügbar und kann per E-Mail unter info@zehnder-online.de angefordert werden.
www.zehnder-online.de

red