Hörmann präsentierte auf der BAU 2009 neue Produkte für Sammelgaragen. Der Sammelgaragenempfänger SGE und das Handsenderprogrammiergerät SGP reduzieren den Verwaltungsaufwand für viele Handsender mit individuellen Funkcodes. Das bewährte Sammelgaragentor ET 500 ist jetzt in sechs Metern Breite und mit zwei neuen Füllungen erhältlich.
Wird bei Sammelgaragen das Tor über Funk geöffnet, sieht sich die Hausverwaltung mit zwei Schwierigkeiten konfrontiert: In vielen Fällen haben alle Fernbedienungen zum Öffnen des Tores ein identisches Funksignal. Bei Verlust nur eines Handsenders müssen alle anderen unter Umständen von einem Spezialisten neu kodiert werden. Nur so kann bei dieser Konstellation unbefugter Zutritt zur Garage verhindert und die Sicherheit der dort abgestellten Fahrzeuge gewährleistet werden. Die zweite Schwierigkeit: Das Funksignal lässt sich von jedem Handsender auf einen anderen übertragen. Damit droht eine unkontrollierbare Ausweitung des Nutzerkreises.
Leichte Verwaltung
Der neue Sammelgaragenempfänger SGE löst beide Herausforderungen. Er ermöglicht die Verwendung und leichte Verwaltung von Handsendern, die mit individuellen Funksignalen kodiert und jedem Bewohner namentlich zugeordnet sind. Geht ein Handsender verloren, löscht die Hausverwaltung nur sein Funksignal, beschafft ein Ersatzgerät und liest dessen Code ein. So entfällt das zeit- und kostenintensive Umprogrammieren aller Handsender durch einen Spezialisten. Trotzdem bleibt die Sicherheit der Garage zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Das ET 500 zeichnet sich durch geräuscharmen, wirtschaftlichen und sicheren Betrieb bei geringem Platzbedarf aus.
Das Programmiergerät SGP und ein intuitiv bedienbares PC-Programm ergänzen den SGE. Sie ermöglichen die effiziente Verwaltung der Handsender. Auf gängigen Büro-Computern liest die Hausverwaltung Funksignale neuer Fernbedienungen ein und ordnet sie den Nutzern namentlich zu. Außerdem kann sie jeden Handsender so konfigurieren, dass der Anwender nicht die Möglichkeit hat, sein Signal auf andere Geräte zu übertragen. Dies erhöht die Gebäudesicherheit weiter.
Datentransfer erfolgt über Speicherkarte
Der Datentransfer vom PC im Büro zum Empfänger SGE am Tor erfolgt über eine Speicherkarte – vergleichbar mit dem Kartenwechsel bei einer Digitalkamera. Damit ist es nicht notwendig, Änderungen per Laptop direkt am Empfänger vorzunehmen. So kann die Hausverwaltung ohne technisches Vorwissen notwendige Änderungen selbst durchführen und darauf verzichten, einen Fachmann zu beauftragen.
Hörmann bietet auf Wunsch ein Komplett-Paket bestehend aus Empfänger, Handsendern und einer bereits mit den Funkcodes der Fernbedienungen programmierten Speicherkarte an. Das erspart bei der Montage einer neuen Toranlage, die Codes aller Handsender einzulesen. Alle mitgelieferten Handsender sind sofort einsatzbereit.
Das Sammelgaragentor ET 500 ist jetzt in fast allen Ausführungen in bis zu sechs Metern Breite erhältlich. Zwei neue Füllungen erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten: Das Motiv 420 hat ein glattes Aluminiumblech zwischen den vertikalen Streben, die als gestalterisches Element sichtbar bleiben. So entsteht eine schlanke und edle Optik. Das Motiv 400 erlaubt eine bauseitige Füllung hinter den Streben.
Das ET 500 hat in der Praxis bewiesen, dass es allen Anforderungen für Sammelgaragen gewachsen ist: Mit geringem Platzbedarf, minimalem Ausschwenken und besonders ruhigem Torlauf ist es für den Einsatz in Wohnanlagen in urbanem Umfeld bestens geeignet. Hinzu kommen seine robuste Konstruktion, die eine hohe Wirtschaftlichkeit gewährleistet, und seine umfangreiche Sicherheitsausstattung, die das Unfallrisiko weitgehend minimiert.
Bild oben links: Funkhandsender für Sammelgaragen effizient verwalten: Der Empfänger SGE 1 erlaubt den Betrieb mit Handsendern, die an gängigen Büro-PCs individuell kodiert werden können. Fotos: Hörmann

