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Robuste Fassadendämmung mit Foamglas

Fassade als Schutzschild der Gebäudesubstanz

Robuste Fassadendämmung mit FoamglasModerne Architektur setzt durch markante Formen-
sprache in der Fassade städtebauliche Akzente und kann Gebäude zu unverwechselbaren Wahrzeichen von Unternehmen oder Institutionen prägen Fassade ist heute mehr als Außenwand; sie ist gestalterisches Element, bei dem Materialien wie beispielsweise Kupfer, Zink, Edelstahl, Glas, Keramik oder Naturstein die Bedeutung der Gebäude unterstreichen. Auch transparente oder berankte Fassaden werden als attraktive Gestaltungselemente eingesetzt.

Gegen Feuer, Wind und Wetter muss moderne Architektur gesichert werden. Dazu gesellen sich die bauphysikalischen Disziplinen wie Wärmeschutz, Feuchteschutz und Konzepte zur Vermeidung von Wärmebrücken. Das differenzierte Anforderungsprofil verlangt nach einem Werkstoff mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Foamglas stellt technisch sichere Lösungen bereit, die für Fassaden und Wände lebenslangen Schutz der Bausubstanz gewährleisten. Daraus ergeben sich Zukunftssicherheit und nachhaltige Einsparungen bei Bau-, Sanierungs- und Betriebskosten.

Blick hinter die Kulisse
Vorbildliche Fassadengestaltung nutzt sämtliche Spielarten der Gestaltung, von transparenten über leichte bis mittelschwere, bis hin zu großformatigen massiven Bekleidungselementen. Oft lässt sich nicht auf den ersten Blick klären, wie es im Verborgenen, das heißt hinter der sichtbaren, äußeren Bekleidung der Wände aussieht. Häufig wissen nur Fachleute einzuschätzen, wie zuverlässig Unterkonstruktionen, Befestigungen und weitere verdeckt ausgeführte konstruktive Schichten im Wandquerschnitt arbeiten und miteinander in Wechselwirkung stehen. Thermographieaufnahmen von Gebäuden sollen Energieverluste aufdecken. Sie offenbaren zum Beispiel eine Pockenstruktur, auch als Steppdeckeneffekt bezeichnet. Es handelt sich dabei um Wärmebrücken, die durch eine mechanische Befestigung von Dämmstoffen auftreten können.

Derartige Schwachstellen sind nicht ausführungsbedingt sondern regelmäßig bei Systemen anzutreffen, die sich nicht den anspruchsvollen Zielen von bauphysikalischem Schutz und nachhaltiger Energieeinsparung stellen. Ähnlich systembedingte Ausfälle oder Unzulänglichkeiten können durch Befestigungselemente hervorgerufen werden, die die einzelnen Bekleidungswerkstoffe im Tragwerk verankern. Je nach Grad der eingeleiteten Lasten und äußeren Kräfte sind die energetischen Verluste eklatant und setzen den Dämmstandard in der „ungestörten Fläche um mehr als die Hälfte“ zurück (Untersuchungsbericht EMPA Dübendorf). Neben systembedingten Mängeln sind allerdings auch Ausführungsprobleme für den praktischen Ausfall der Fassade verantwortlich. Dass diese mit den angebotenen Materialien und Werkstoffen nahezu unvermeidlich sind, belegen die dokumentierten Feuchteschäden, zum Beispiel bei Mineralfaserkonstruktionen. (Abbildungen)

Offensichtliche Mängel sind: deformierte und zerstörte Vliesoberflächenbeschichtungen oder völlig aus der Form geratene Materialgefüge, herbeigeführt durch Naturgewalten, wie Bewitterung, Windsog oder durch Schädlinge. Foamglas W + F bietet die Fassadendämmung der robusten Art. Der lückenlose Wärmeschutzmantel mit Foamglas W+F umhüllt die Außenwände witterungsbeständig und ohne Wärmebrücken.

Besondere Eigenschaften von Schaumglas

   1. wärmebrückenfreie Konstruktion
   2. bauphysikalisch robust

  • dampf- und wasserdicht
  • nichtbrennbar (Baustoffklasse A1)
  • druckfest
  • maßbeständig, keine Verformung, kein Schüsseln und kein Schwinden
  • alterungsbeständig
  • schädlings- und nagetierbeständig

   3. leicht zu verarbeiten

Wärmebrückenminimierte Befestigung
Durch die außergewöhnliche Festigkeit der Zellstruktur bietet der verformungs- und stauchungsfreie Dämmstoff besondere konstruktive Vorteile. Die Lasten aus Fassadenbekleidungen können über die Dämmplatten aufgenommen werden, ebenso äußere Kräfte, wie zum Beispiel Windsog. Abhängig von der gewünschten Fassade stehen speziell entwickelte Befestigungssysteme wie Krallenplatten, Metallschienen, Schwerlastkonsolen oder Holzunterkonstruktionen bereit, welche die Tragwirkung von Foamglas nutzen. Wärmebrücken werden durch die besondere Art der Befestigung nahezu vermieden. Ein echtes Leistungsplus von Produkt und System, welches planmäßigen technischen Mängeln und mangelhafter baulicher Ausführung ein Ende bereitet.

Vorbeugender Brandschutz
Die Gefahr von Brandkatastrophen wird leider häufig unterschätzt, dabei sollten die Presseberichte von Brandereignissen abschreckende Signale aussenden und für bessere Sicherheitskonzepte sorgen. Durch die Wahl geeigneter Baumaterialien kann das Risiko eines Brandschadens, insbesondere einer Brandausbreitung, wesentlich gemindert werden. Für den vorbeugenden Brandschutz bietet Foamglas Höchstleistung, denn dieser Dämmstoff ist in die begehrte Baustoffklasse A1 eingestuft. In Brandversuchen der hinterlüfteten Fassade hat Foamglas W+F erfolgreich bestanden. Es entstehen weder Qualm, noch toxische Gase. Die Dämmplatten verbleiben an der Außenwand und beeinflussen das Brandgeschehen keinesfalls ungünstig. Eine Brandweiterleitung ist ausgeschlossen. Deshalb eignet sich Foamglas auch für den Einsatz als Brandbarriere, wenn andere Dämmstoffe mit weniger guten Brandschutzeigenschaften zusätzlich vorhanden sind.

Verarbeitung von Foamglas
Im Plattenformat 60 x 60 Zentimetern ist Schaumglas für das Handling – auch auf dem Gerüst – bestens geeignet. Rückseitig verklebt, mit trockenen und stumpf gestoßenen Fugen, gewährleisten die Dämmplatten durch leichtes Andrücken ein „sattes“ Anliegen auf der
Wandoberfläche. Hinterströmung der Platten und damit „Kurzschluss“ der Dämmwirkung ist ausgeschlossen. Die Abzugskräfte der Foamglas-Dämmplatten sind schon während der Verarbeitung ausreichend, so dass die einzelnen Platten lagesicher verbleiben.
Für die Verklebung von Foamglas in der Fassade wird der mineralische Kleber PC 164 eingesetzt (lösemittelfreier Einkomponentenkleber). Der Kleber ist gebrauchsfertig und wird vor der Verarbeitung kurz aufgemischt. Die Verarbeitung erfolgt mit einer Traufel (Zahnung 6 - 8 Millimeter). Der Kleber wird auf die Oberfläche der Foamglas-Platten aufgetragen. Anschließend werden die Dämmplatten mit pressgestoßenen Fugen auf den jeweiligen Untergrund durch diagonales Einschieben verklebt. Eine mechanische Befestigung ist in der Regel nicht erforderlich. www.foamglas.de

Bild: Fassade mit vorgehängtem Edelstahlgewebe. Die wetterfeste Fassadendämmung sorgt für konstante Energieeinsparung. (Foamglas)