Die Medienlandschaft ist im Umbruch: Unitymedia geht an Liberty Global, Finanzinvestor Providence verkauft KD-Anteile für 760 Millionen Euro. Hinzu kommen die neuen technischen Möglichkeiten mit HD-TV und Internet basiertem Fernsehen. Das Modernisierungs-Magazin hat sich mit dem Vertriebsdirektor von Kabel Deutschland, Johannes Jansen, über die Konsolidierung in der Branche unterhalten und gefragt, welche Auswirkungen die Wohnungswirtschaft zu erwarten hat.
Herr Jansen, können sich die kleinen Kabelnetzbetreiber dauerhaft am Markt halten? Wie schätzen sie die Situation ein?
Jansen: Wir befinden uns in der Medienlandschaft in einem regen Wettbewerb. Einige kleinere Kabelnetzbetreiber haben interessante Angebote und sind sehr wendig. Das gilt aber nicht für alle gleichermaßen. Das A und O ist, dass das Angebot der Nachfrage entspricht. Es muss zeitgemäß sein und die Bedürfnisse der Kunden erfüllen. Viele neue Entwicklungen wie HDTV (hochauflösendes Fernsehen), Video-on-Demand (Wunschprogramm auf Knopfdruck) oder Telekommunikations-Dienste rund um den Kabelanschluss (Telefonie oder schnelles Internet) erfordern neue Technologien und höhere Investitionen. Jeder kleinere und mittlere Anbieter muss selbst entscheiden, ob er diesen Weg einschlagen will. Große Kabelnetzbetreiber wie Kabel Deutschland, Kabel Baden-Württemberg oder Unitymedia gehen diesen Weg bereits – und zwar mit großem Erfolg. Lassen Sie mich noch anfügen, dass wir eine Konsolidierung zwischen den Netzebenen 3 und 4 (NE) nach wie vor für sinnvoll halten. Wir sind an attraktiven Netzen der NE4 interessiert.
Bei einem durchschnittlichen Umsatz pro Kunde hinken die deutschen Kabelnetzbetreiber bisher der europäischen Konkurrenz hinterher. Andernorts wird bis zu vier Mal mehr umgesetzt. Woran liegt das?
Jansen: Das deutsche TV-Kabel wurde im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spät privatisiert. Somit konnten die deutschen Kabelnetzbetreiber erst mit zeitlicher Verzögerung neue TV-Produkte einführen und die Netze für Internet und Telefonie modernisieren. Seit wir neue Dienste anbieten, steigt der durchschnittliche Umsatz pro Kunde kontinuierlich. Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2009/2010 lag er schon bei 12,13 Euro im Vergleich zu 11,06 Euro im Vorjahr. Dabei nahm der Anteil derjenigen Kunden erneut zu, die mehr als ein Produkt von Kabel Deutschland gebucht haben. Durchschnittlich abonnierte ein Kunde am Geschäftsjahresende 2009/2010 1,35 Produkte. Im Vorjahr betrug der Wert 1,27 Produkte.
Nach einer Meldung der Financial Times Deutschland haben sie im letzten Geschäftsjahr 200.000 TV-Kunden verloren. Warum?
Jansen: Der Kabelanschluss befindet sich im regen Wettbewerb mit anderen Infrastrukturen. Wo es große vermietete Bestände der Wohnungswirtschaft gibt, z.B. in Ballungsräumen, ist die Wettbewerbssituation natürlich besonders intensiv. Innerhalb der Zentren ist dieser Wettbewerb noch stärker. Hier gibt es lokal konzentrierte Diensteanbieter – sogenannte City Carrier. Sie kommen zum Teil aus dem städtischen Umfeld oder aus dem Bereich der Versorgungsunternehmen (Stadtwerke, Gas- und Wasserversorger) und werden oft entsprechend kapitalseitig gestützt. Einige verfügen über interessante Leitungs- und Wegerechtsmöglichkeiten und treten jetzt mit Fernsehen- und Multimedia-Angeboten in Wettbewerb zu uns und anderen auf.
Die von Ihnen angesprochene Veränderung bei den Kabelanschlusskunden resultiert aus der Abkopplung kleinerer Netzbetreiber der Netzebene 4 vom Kabelnetz Kabel Deutschlands. Diese Kabelanschlussentgelte waren hoch rabattiert. Insofern wirkte sich diese Veränderung nicht auf unseren Umsatz aus. Denn wir konnten hohe Abonnement-Zugewinne bei unseren neuen Diensten erzielen. Wir haben rund neun Millionen Kunden, die 12 Millionen Abonnements rund um den Kabelanschluss bei uns gebucht haben. Das heißt, sie nutzen neben dem Kabelanschluss auch Internet und Telefonie oder Premium-TV-Produkte. Wir sind sehr erfolgreich bei der Fernseh- und Rundfunkversorgung. Denn Verlässlichkeit, Güte und Qualität unserer Produkte werden sehr geschätzt – insbesondere von der Wohnungswirtschaft. Der Kabelfernsehempfang ist zuverlässig und solide, da er beispielsweise wetter- und witterungsunabhängig ist.
Gleichzeitig konnten Sie im Zusatzgeschäft mit Internet und Telefon deutlich zulegen. Wie passt das zusammen?
Jansen: Der Breitbandmarkt ist ein großer Wachstumsmarkt, in dem es noch viele Kunden gibt, die sich in den nächsten zwei bis drei Jahren für einen schnellen Internetzugang entscheiden werden. Außerdem möchten viele ihren Internetprovider wechseln, um mit höheren Geschwindigkeiten zu surfen, die wir ihnen anbieten können. Aber auch im Bereich der Premium TV-Angebote wollen wir zum Beispiel durch HDTV, digitale Video-Recorder und Video-on-Demand weiter wachsen. Beide Geschäftsbereiche sind wichtig und stehen bei KD gleichberechtigt nebeneinander.
Unser Vorteil ist, dass wir mit dem Kabel über eine überlegene Infrastruktur verfügen – und zwar auf Jahre hinaus. Wir haben über eine Milliarde in den Ausbau des Kabelnetzes investiert. Unsere Produkte sind hinsichtlich Preis und Leistung unerreicht. Das zeigt insbesondere der erfolgreiche Internet- und Telefonbereich: 2005 starteten die Kabelnetzbetreiber mit einem Prozent Marktanteil. Ende 2009 hatte das Kabel einen Anteil von zehn Prozent am Breitband-Markt. Das Interesse unserer Kunden an Internet- und Telefonieprodukten über das TV-Kabel ist ungebrochen.
Jetzt setzen wir noch den neuen Internetstandard im Kabelnetz oben drauf: DOCSIS 3.0 ermöglicht sehr hohe Bandbreiten über weite Entfernungen. Wir bieten mittlerweile bis zu 60 Mbit/s- und 100 Mbit/s-schnelle Internetprodukte in Hamburg, München und Hannover an. Bis Ende März 2011 werden Augsburg, Berlin, Bremen, Dresden, Helmstedt, Kiel, Leipzig, Ludwigshafen, Magdeburg, Nauen, Nürnberg, Potsdam, Saarbrücken und Würzburg das neue Hochgeschwindigkeits-Internet erhalten. Bis Sommer 2012 wird es die superschnellen Internetangebote dann im gesamten bereits für Internet modernisierten Kabelnetz geben. Damit leistet Kabel Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung.
Die Digitalisierung im Kabel verläuft schleppend. Warum ist das so, und wie wollen Sie dies ändern?
Jansen: Das ist nicht richtig. Das Fernsehkabelnetz von Kabel Deutschland ist heute bereits vollständig digitalisiert und HD-ready. Jeder Kabelkunde hat also die Möglichkeit, neben analogem Fernsehen auch unsere digitalen Angebote in Anspruch zu nehmen. Wir zählen in unseren Netzen derzeit mehr als 1,1 Millionen Kunden, die unsere eigenen digitalen Angebote (Bezahlfernsehen und/oder frei empfangbares Fernsehen von Kabel Deutschland) nutzen. Zusammen mit den Sky Deutschland-Kunden in unserem Gebiet ergibt dies eine Summe von rund 2 Millionen digitalen Haushalten. Dies entspricht einer Penetration mit digitalen Empfangsgeräten von rund 30 Prozent. In Zukunft werden diese Zahlen sicher weiter zunehmen.
Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und auf dieser Basis erschließen wir weitere Möglichkeiten: mehr Funktionalität, mehr nicht-lineares Fernsehen und eine größere Vielfalt der Programme – also mehr Fernsehgenuss und Fernsehfreiheit.
Was sieht ihr Geschäftsmodell für die Wohnungswirtschaft aus?
Jansen: Die Wohnungswirtschaft interessiert sich im Wesentlichen dafür, dass sie einen verlässlichen Dienstleistungspartner hat. Darüber hinaus bedeutet das: Wenn sich heute jemand – zum Teil für viele Jahre – für einen Dienstleister entscheidet, dann muss dieser auch an der Spitze der Bewegung sein. Das heißt: Der Dienstleister muss heute, morgen und übermorgen Produkte und Dienste anbieten, die interessant für die Mieter und für die Wohnungswirtschaft sind. Denn die Wohnungswirtschaft möchte natürlich, dass der Mieter zufrieden ist. Ein glücklicher Mieter bleibt und zahlt seine Miete und seine Umlage pünktlich. Wir sind und bleiben für die Wohnungswirtschaft der verlässliche Partner für die Fernseh- und Rundfunkversorgung sowie für multimediale Dienste – mit hervorragenden Perspektiven.
Eine zuverlässige, leistungs- und zukunftsfähige Technik ist die Basis. Wir betreiben Hand in Hand mit der Wohnungswirtschaft moderne, interaktive Netzzuführung. Das heißt, dass in der Wohnungswirtschaft moderne, interaktive Hausverteilernetzanlagen – vereinfacht ausgedrückt Multimediaanlagen – installiert sind. Sie ermöglichen es dem Endkunden, dem Mieter, über eine Multimediadose, alle diese Dienste in mehreren Räumen in seinem Haus oder seiner Wohnung zu nutzen. Das ist eine komfortable und günstige Lösung, die alle Dienste aus einer Hand bietet. Dafür ist eine sehr enge Kooperation und Partnerschaft nötig. Wir bieten hier moderne und sehr flexible Kooperationsmodelle für die Wohnungsunternehmen an, die wir auf den Kunden zugeschnitten oder auch extra für sie entwickelt haben. Diese Geschäftsmodelle, die wir heute in der Wohnungswirtschaft praktizieren, haben Referenzcharakter. Wir halten unsere gemachten Zusagen. Und das ist das Wichtigste. Das Geschäftsmodell ist zunächst eine Theorie. Erst wenn es in der Praxis funktioniert und sich als Nutzen erweist, zum Vorteil der Wohnungswirtschaft und somit des Mieters, ist es ein gutes Geschäftsmodell.
Der Bezahl-Sender Sky bläst zur gemeinsamen Marktbearbeitung mit den Kabelnetzbetreibern, auch in punkto gemeinsame Vermarktungsmodelle in der Wohnungswirtschaft. Ist das eine Option für Kabel Deutschland?
Jansen: Wir haben schon immer eine gute Geschäftsbeziehung zu Sky Deutschland gehabt und die werden wir auch weiterhin haben. Es gibt für die Wohnungswirtschaft in dieser Hinsicht keine Neuerung.
Wie zukunftsfähig ist ihr Geschäftsmodell angesichts der konkurrierenden Verbreitungswege, zum Beispiel via Satellit und IP-TV?
Jansen: Heute werden mehr als die Hälfte der Deutschen über Kabel mit Fernsehen und Rundfunk versorgt. Mit HDTV, Video-on-Demand-Diensten, zeitversetztem Fernsehen und den neuen digitalen Video-Recordern mit riesigen Festplattenspeichermöglichkeiten, die zudem noch HD-fähig sind, drängen neue Themen auf den Markt. Wir werden hier Produkte auf den Markt bringen, die für den Kunden wesentlich mehr Nutzerkomfort bedeuten als je zuvor. Wir haben im Fernsehbereich in diesem Jahr eine regelrechte Produktoffensive gestartet: HDTV, neue digitale Receiver und digitale Video-Recorder, das CI+ Modul als Receiver-Ersatz und Video-on-Demand-Dienste, die bis zum Ende des Geschäftsjahres kommen werden.
Jeder zweite Haushalt ist nicht verkabelt, es gibt also noch reichlich Potenzial. Wie nehmen Sie das in Angriff?
Jansen: Kabel Deutschland hat seit 2003 über eine Milliarde Euro in ihre Netze investiert. Das ist eine beachtliche Leistung, auf der wir uns jedoch nicht ausruhen. Aber es ist immer eine Frage der Ökonomie: Was bedeutet es, eine weitere Netzabdeckung zu erreichen und sie zu erhöhen? Erweiterungen des Netzes müssen einer wirtschaftlichen Prüfung standhalten. Dann behalten wir uns auch vor, ob wir weitere Netze oder Bereiche mit unserem Netz erschließen. Angenommen ein Wohnungsunternehmen erweitert seinen Bestand durch Zukauf oder durch Neubau von Objekten in Bereichen, in denen heute keine Kabelversorgung gewährleistet ist. Dann prüfen wir sehr schnell und unbürokratisch, ob wir diese neu hinzugekommenen Objekte in unserem Gesamtkabelanschlussvertrag integrieren können.
Im Bereich Internet sind bereits rund 80 Prozent des Kabelnetzes für Internet und Telefonie über das Fernsehkabel modernisiert. Die modernisierten Netze erreichen beispielsweise auch eine Million Haushalte in ländlichen Gebieten, die zuvor kein Breitband-Internet bekommen konnten. Damit haben wir bereits einen wichtigen Beitrag zur Breitbandversorgung in Deutschland geleistet. Wir werden auch im Jahr 2010 weitere Netze aufrüsten. Allerdings: Es wird immer vereinzelte Teilnetze geben, deren Aufrüstung nicht wirtschaftlich wäre. Diese Gebiete können mit anderen Technologien erschlossen werden, zum Beispiel mit Funklösungen.
Planen Sie Zukäufe?
Jansen: Wir sind immer an attraktiven Zukäufen von Kabelnetzen der Netzebene 4 interessiert, die in unserem Verbreitungsgebiet liegen. Konkret gibt es dazu aber derzeit nichts zu sagen.
Vor einigen Jahren war die Verfügbarkeit ausländischer Sender ein großes Thema in der Wohnungswirtschaft, in der letzten Zeit hört man davon allerdings nichts mehr. Heißt das, dass Sie ein so breites Angebot haben, dass jeder Nutzer zufrieden ist?
Jansen: Wir bieten ein umfassendes TV-Angebot. Sowohl im digitalen, frei empfangbaren Fernsehen als auch im Bezahlfernsehen wurden eine Vielzahl internationaler Programme eingespeist – viele davon auf ausdrücklichen Wunsch der Wohnungswirtschaft. So können wir die Nachfrage zum überwiegenden Teil zufrieden stellen. Abgesehen von wenigen Ausnahmen erhalten wir keine Anfragen nach weiteren internationalen TV-Angeboten. Sicher spielt es in diesem Zusammenhang auch eine Rolle, dass sich die Wohnungswirtschaft gerne von „Satellitenschüsselwäldern“ trennen möchte. Fremdsprachenprogramme stehen nicht mehr im Mittelpunkt. Der Trend geht weg von unzählig vielen und manchmal auch unnötigen Programmen, hin zu mehr Qualität und mehr Funktionalität. Bild- und Tonqualität, Digitalisierung und HDTV sind die wichtigen Themen. Wir sind mehr denn je auf dem Weg zum benutzerfreundlichen und nicht-linearen Fernsehen, das ist heute viel wichtiger.
Wie sieht das Fernsehen in Deutschland in zehn oder 20 Jahren aus?
Jansen: Wir glauben, dass sich die generelle Fernsehnutzung für große Teile des Publikums nicht ändern wird. Zwar werden HDTV, 3D und weitere neue Entwicklungen im TV-Bereich den Fernsehgenuss versüßen. Außerdem werden Kunden zunehmend ihr eigener Programmdirektor sein. Das heißt, sie nutzen neben Programmfernsehen auch nicht-lineares Fernsehen wie Video-on Demand.
Das breite Publikum aber, sprich die Zielgruppe der Wohnungswirtschaft, braucht nach wie vor ein TV-Angebot, das zu ihren Seh- und Nutzungsgewohnheiten passt. Das heißt: viele herausragende Programme, die in noch besserer Bild- und Tonqualität als jemals zuvor auf dem Bildschirm erscheinen. Das Zauberwort lautet digitales Fernsehen in HD.
Neue technische Möglichkeiten beim digitalen Fernsehen führen dazu, dass sich beispielsweise Fernsehfilme sehr viel komfortabler anschauen lassen. Nutzer können Filme unterbrechen und zeitversetzt, an eben dieser Stelle, wieder anschauen. Mit der neuen Receiver-Generation, die wir gerade auf den Markt bringen, können Fernsehzuschauer mit Hilfe des digitalen Video-Recorders (DVR) ein Programm anschauen und gleichzeitig drei weitere Programme aufzeichnen. Denn das Gerät verfügt über vier Empfänger, sogenannte Tuner. Außerdem ist es möglich, alle Folgen einer TV-Serie automatisch aufzuzeichnen sobald sie ausgestrahlt werden – auch wenn die einzelnen Teile in den nächsten 14 Tagen auf verschiedenen Kanälen gesendet werden. Somit passen sich Technik und TV-Infrastruktur an das Nutzerverhalten und die Wünsche der Kunden an.
Sie sind kein Hardwarehersteller. Wie haben sie den Receiver entwickelt?
Jansen: Alle Receiver werden in einer sehr engen Kooperation mit den Geräteherstellern entwickelt. Entscheidend hierfür ist, dass wir regelmäßig unsere Kunden und Interessenten im Fernsehumfeld befragen, was für sie heute, morgen und übermorgen interessant ist. Diese Marktanalysen fließen in unser Diensteangebot ein. Es wird dann wiederum durch Kooperationen mit entsprechenden Marktpartnern umgesetzt. Endkunden haben immer die freie Wahl, wo sie Geräte erwerben – ob im Handel, telefonisch oder über das Internet.
Es ist unser Ziel, die Wünsche und Interessen unserer Kunden umzusetzen. Denn wir wollen Kabel-basiertes Fernsehen immer attraktiver machen und weiterentwickeln.
Bei neuen technischen Geräten gibt es auch Menschen, die mit der neuen Hardware möglicherweise überfordert sind und auf Dienste zurückgreifen wollen, damit das Gerät auf- beziehungsweise eingestellt und ihnen der Betrieb sogar erklärt wird. Wie steht es hier mit dem Servicegedanken in Ihrem Haus?
Jansen: In solchen Fällen gibt es verschiedene Wege: Kooperationen mit Wohnungsunternehmen umfassen auch Serviceangebote, die man als „Rundum sorglos Paket“ bezeichnen kann. Die Wohnungswirtschaft hat ein hohes Interesse an verlässlichen und hochverfügbaren Diensten wie Fernsehen, Rundfunk und Multimedia. Endkunden, also Mieter, hingegen möchten Hilfe bei der Installation oder bei der Umprogrammierung einer Fernbedienung. Das ist ein Teil des Services, den wir anbieten. Wir glauben, dass die vom Kunden wahrgenommene Zufriedenheit entscheidend sein wird, ob er bleibt oder wechselt. Dieser Aspekt wird in Zukunft noch viel wichtiger sein.
Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, die Beratungsqualität zu erhöhen. Deshalb haben wir erheblich in diesen Bereich investiert: beim telefonischen Kundenservice, bei unseren Beratern vor Ort oder bei der Beratung der Wohnungswirtschaft durch betreuende Key-Account-Manager. Unser Ziel ist, dass der Kunde von Anfang bis Ende zufrieden ist – und zwar dauerhaft.
Herr Jansen, vielen Dank für das Gespräch.
Bild: Jansen: „Unser Ziel ist, dass der Kunde von Anfang bis Ende zufrieden ist – und zwar dauerhaft.“ (Pressecompany)

