Wärmewende schreitet kaum voran

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Nach den vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) in Berlin vorgestellten Marktzahlen werden alte Gasheizungen in Deutschland bisher mit einer Rate von nur drei Prozent im Jahr erneuert. Bei Ölheizungen liegt diese Rate sogar bei nur ein Prozent, obwohl es immer noch rund 15 Millionen Heizungen in Deutschland gibt, die älter als 20 Jahre sind. Mit diesen Zahlen ist die Wärmewende nicht zu schaffen.

Gesetzliche Vorgaben sollen Modernisierungsrate vorantreiben

Der Gesetzgeber hat bereits Maßnahmen beschlossen, die zu einer Steigerung der Modernisierungsrate führen sollen, unter anderem die Einführung von Effizienzlabeln. Diese Effizienzlabel sollen alte, ineffiziente Anlagen kennzeichnen und sind ab 2017 verpflichtend vorgeschrieben.

Ob sich die erhoffte Beschleunigung der Modernisierungen durch die geplanten Maßnahmen einstellen wird, bleibt abzuwarten, aber es steht fest, dass bei den deutschen Heizungsanlagen ein großes Einsparpotential für CO2 besteht. Immerhin produziert jeder Bundesbürger etwa 1,8 Tonnen CO2 pro Jahr allein durchs Heizen, gegenüber nur 0,8 Tonnen pro Jahr für die Stromerzeugung. (Quelle: Umweltbundesamt)

Großes Einsparpotential bei bestehenden Heizungsanlagen

Eine ineffiziente, veraltete und schlecht gewartete Heizungsanlage kann einen doppelt so hohen Energieverbrauch aufweisen, wie eine moderne Anlage mit optimierter Betriebsführung. Dieses Einsparpotential darf nicht übersehen werden. Für den Schutz des Klimas ist die Reduzierung von Treibhausgasen im Wärmebereich genauso entscheidend wie im Elektrizitäts- und Mobilitätsbereich.

Eine mögliche Lösung: Contracting ermöglicht es ineffiziente Heizungsanlagen ohne hohen Investitionsaufwand für den Gebäudeeigentümer zu modernisieren. Durch effiziente und optimierte Betriebsführung werden zudem weitere CO2 Einsparungen gesichert.

www.energiecontracting.de

Quelle

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