Die Stadt wird grün

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Das Thema Dach-, Fassaden und Innenraumbegrünung mobilisiert Politik und Verwaltungen, öffentliche und private Bauherren, Forschung und Architekten ebenso wie die Bauwirtschaft. Dies zeigte der diesjährige Weltkongress Gebäudegrün in Berlin, bei dem 825 Teilnehmer aus 44 Ländern drei Tage lang die aktuellen Möglichkeiten der Gebäudebegrünung diskutierten. In einem ersten Fazit halten die Organisatoren des Kongresses, Dr. Gunter Mann und Sylvia van Meegen von der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung (FBB), fest, dass es aufgrund einer Vielzahl an Forschungsergebnissen möglich ist, generelle Aussagen zur Gebäudebegrünung zu treffen. Der Kongress habe sich als „richtungsweisend für unsere Branche“ gezeigt, sagte der FBB-Präsident Mann. Gebäudebegrünungen bieten laut der Zusammenfassung für nahezu alle Bauaufgaben funktionale und passgenaue Lösungen. Für relativ kleine Investitionssummen ermöglichen Gebäudebegrünungen sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen ein Bündel aus ökologischen, sozialen und ökonomischen Vorteilen. So können positive Effekte für die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung, den Gewässerschutz, die Erhöhung der biologischen Vielfalt, die Verbesserung des Stadtklimas sowie der Lebensqualität in den Quartieren erreicht werden. Der Wärmebedarf zum Heizen wie auch der sommerliche Energiebedarf zum Kühlen können gesenkt werden. Nicht zuletzt wird mit Gebäudebegrünung ein Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie in Städten geleistet. www.gebaeudegruen.info

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