Investment-Boom in Berlin hält weiter an

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Nach Angaben von Colliers International wird 2019 der Investment-Boom in Berlin auch aufgrund von Mietsteigerungserwartungen weiter anhalten. „Der Grund, warum Berlin letztes Jahr deutschlandweit mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 6,9 Milliarden Euro hinter Frankfurt den zweiten Platz belegt hat, liegt daran, dass die Stadt über nicht so viele großvolumige Einzelassets verfügt und damit Mega-Deals rar sind. Die Nachfrageseite kann dadurch nicht ausreichend bedient werden. Wenn wir mehr Sony Centers oder Upper Wests hätten, sähe das anders aus“, sagt Ulf Buhlemann, Head of Capital Markets bei Colliers International in Berlin. So prägte eine Vielzahl von Deals um die 100-Millionen-Euro-Marke das Marktgeschehen im vergangenen Jahr, während spektakuläre Großdeals über 500 Millionen Euro ausblieben. Colliers International erwartet, dass auch 2019 beim Investmentvolumen wieder die 6-Milliarden-Euro-Marke geknackt wird. „Der Berliner Markt verzeichnet eine Besonderheit. Viele Investoren haben Mietsteigerungserwartungen und preisen sie ein, da es ein eindeutiger Wertsteigerungshebel ist. Ist ein Objekt also nicht zu aktuellen Marktmieten vermietet und verfügt es zudem noch über kurze Vertragslaufzeiten, steigen die Kaufpreise pro Quadratmeter“, sagt Buhlemann.

www.colliers.de

Foto: MySelf/Pixelio.de

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