Neue Förderrichtlinie für Energieeffizienz in der Wirtschaft

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Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2008 zu senken. Neben dem Ausbau neuer Erzeugungskapazitäten für Strom auf Basis erneuerbarer Energien steht die Senkung des Energieverbrauchs durch die Steigerung der Energieeffizienz im Fokus. Um Unternehmen Investitionen in energieeffiziente Prozesse zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Förderprogramme neu ausgerichtet. Zum Jahresbeginn ist das Investitionsprogramm „Energieeffizienz und Prodezesswärme aus erneuerbaren Energien in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ gestartet. „Die neue Ausrichtung schafft für die Unternehmen Klarheit zu der Frage, welche finanzielle Unterstützung es für Investitionen in energieeffiziente Prozesse gibt und erleichtert so die Investitionsentscheidung“, sagt Andreas Obersteller, Präsident des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Für die Umsetzung habe das Bafa „ein schlankes und adressatenfreundliches Verfahren entwickelt.“ Die neue Förderung richtet sich an Unternehmen aller Branchen und Größen, Stadtwerke und Energiedienstleister. Sie ist bewusst technologieoffen gestaltet, um den Unternehmen die größtmögliche Freiheit bei der Umsetzung einer für sie passenden Lösung zu geben. Von hocheffizienten Standardkomponenten bis zu komplexen Systemlösungen sind alle Maßnahmen förderfähig, die die Strom- oder Wärmeeffizienz deutlich erhöhen und damit zur Senkung des Energieverbrauchs beitragen. Die unterschiedlichen Finanzierungsbedürfnisse von Unternehmen werden durch die Möglichkeit berücksichtigt, Förderung wahlweise als direkten Zuschuss beim Bafa oder als Teilschulderlass bei der KfW zu beantragen. Eine Antragstellung ist ab sofort möglich. Die maximale Förderung beträgt 10 Millionen Euro pro Antragsteller oder Projekt.

www.bafa.de/eew; www.kfw.de/295

Foto: Rainer Sturm/Pixelio.de

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