Feste Größe in geraden Jahren

0

Ganz bestimmt sind Vertreter von Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Mitarbeiter und Planer von Liegenschaftsabteilungen der Kommunen, Kirchen und fürstlichen Häuser und auch Immobilienverwalter zu Gast bei der Bautec gewesen.

Schließlich hat die Messe in Berlin doch einiges zu bieten. Über 500 Aussteller präsentierten 2016 ihr Angebot, und über 35.000 Besucher bevölkerten an vier Messetagen die Hallen. Es scheint, als könne sich die Berliner Fachmesse als feste Größe in den geraden Jahren stabil etablieren. Und für die Immobilienwirtschafft ist ein weiteres Messe-Highlight hinzugekommen: Der zweite Messetag steht ganz im Zeichen der Branche.

Vortragsreihen für Besucher

Mit mehreren speziellen Fachveranstaltungen, zahlreichen Vorträgen und geführten Rundgängen für Fachbesucher hat man am Mittwoch, 21. Februar, zusätzliche Anreize für einen Besuch der Bautec gesetzt. So veranstaltet der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) im Forum Zukunft Bau – Praxis Altbau in der Halle 23b ein speziell auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ausgerichtetes Symposium. Um 10.30 Uhr beginnt der Vortragsteil, der unter dem Motto „Vorfahrt für den Wohnungsbau? Veränderte Rahmenbedingungen für das Planen und Bauen“ steht. Zunächst beleuchten drei Vorträge diese Thematik aus Sicht der Wohnungswirtschaft, der Architekten und der Kommunen. Referenten sind Peter Stubbe von der Gewoba Bremen, Architekt Harald Wennemar und die Senatsbaudirektorin von Bremen, Professorin Iris Reuther.

Es folgen aktuelle Best-Practice-Beispiele, die den Wandel der Rahmenbedingungen veranschaulichen. Gleichzeitig können sich die Tagungsteilnehmer in der Ausstellung zum Wettbewerb Deutscher Bauherrenpreis 2018 über die nominierten Projekte informieren. Um 10.30 und 13 Uhr starten dann in Kooperation mit dem Modernisierungs-Magazin für die Vertreter der Immobilien- und Wohnungswirtschaft spezielle Rundgänge zu den Messeständen von ausgewählten Ausstellern. Diese geführten Rundgänge werden am 22. und 24. Februar wiederholt. Alle Rundgangteilnehmer werden mit einer Personenführungsanlage ausgestattet, sodass auf dem Rundgang immer eine optimale akustische Verständigung gewährleistet ist. Die Teilnahme an den etwa zweistündigen Touren ist übrigens kostenfrei.

Anmeldung zur geführten Messe-Tour!

Da aber nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern mit auf Rundtour gehen kann, ist eine Anmeldung erforderlich. Ein entsprechendes Anmeldeformular findet man im Messe-Guide, der dieser Ausgabe beigelegt ist. Oder man meldet sich via Internet an. Hier geht´s zum entsprechenden Anmeldeformular!

Die Termine für die Rundtouren in Berlin sind Mittwoch, 21. Februar, Start um 10.30 und 13.30 Uhr, Donnerstag, 22. Februar, 10.30 Uhr, und Freitag, 23. Februar, 10 Uhr. Gestartet wird jeweils vom Stand 206 der Baka in Halle 23b. „Zukunft Wohnen & Leben 2050“ – so lautet die Überschrift der Fachveranstaltung, die der Bundesverband Altbauerneuerung (Baka) organisiert. Sie findet am 21. Februar von 13 bis 17.30 Uhr im Forum in Halle 23b statt. Als Moderator konnte dafür der Journalist Michael Fabricius von der politischen Redaktion

der Tageszeitung Welt gewonnen werden. Iris Gleicke, Staatsekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, wird den Auftakt zu dieser politisch brisanten Vortragsreihe machen.

Referenten der wichtigen wohnungswirtschaftlichen Verbände und Ministerien nehmen in ihren Impulsvorträgen zu den Leitthema Energiewende, Effizienz und Bezahlbarkeit Stellung. In einer Talkrunde werden alle Themen mit dem Publikum diskutiert. Aus den Bundesministerien haben Iris Gleicke und Gunther Adler ihre Teilnahme an der Diskussionsrunde zugesagt. Außerdem gibt es zum Thema Wohnungsbau auf der Bautec zum zweiten Mal eine exklusive Sonderschau, die an allen vier Messetagen in Halle 21 zu sehen ist. Und mit der Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises 2018 findet der Tag der Immobilienwirtschaft ab 18 Uhr im Palais am unkturm einen feierlichen Ausklang. Auslober des Preises ist die Arbeitsgruppe Kooperation, zu der der GdW, der Bund Deutscher Architekten und der Deutsche Städtetag gehören.

Quelle

Kommentieren Sie diesen Artikel