Engagement in Baden-Württemberg für Energiewende steigt

0

Die Energiewende bringt im Gegensatz zur bisherigen fossil-nuklear geprägten Energieversorgung deutlich dezentralere Strukturen ins Energiesystem. Dies heißt zwar, dass die Erzeugungsanlagen deutlich stärker in die Fläche rücken und daher auch insgesamt näher beim Menschen installiert werden. Dies heißt aber auch deutlich höhere Einflussmöglichkeiten für die Bürger. Sie können nicht nur aus einer inzwischen sehr großen Zahl unterschiedlicher Stromtarife wählen, sondern auch über die Beteiligung an Wind- und Solarparks oder sogar über eigene Anlagen oder Elektroautos aktiver Teil des Versorgungssystems und der Energiewende werden. Am weitesten fortgeschritten ist diese Beteiligung bisher in Baden-Württemberg. Nach einer Erhebung der Agentur für erneuerbare Energien verfügt dort schon knapp ein Drittel aller Haushalte über mindestens eine Energiewende-Technologie wie Photovoltaik, Batteriespeicher, finanzielle Beteiligung an einer Anlage, Wärmepumpe, Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, Solarthermie oder Elektroauto. Insgesamt ist vor allem der Süden des Landes besonders engagiert beim Voranbringen der Energiewende, auch in Bayern, Hessen sowie in Rheinland-Pfalz und im Saarland, die gemeinsam erhoben wurden, gibt es hohe Prozentzahlen von Haushalten mit den genannten Lösungen. Noch wenig Verbreitung haben diese Technologien dagegen bei Haushalten in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin sowie in Sachsen.

www.unendlich-viel-energie.de
Foto: Petra Spanheimer/pixelio.de

Quelle

Kommentieren Sie diesen Artikel