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    Start»News»Finexity AG zur ungültigen Mietpreisbremse in Berlin: „Mieten sollten nicht nachgefordert werden“
    Paul Huelsmann

    Finexity AG zur ungültigen Mietpreisbremse in Berlin: „Mieten sollten nicht nachgefordert werden“

    27. April 2021 News
    „Das Bundesverfassungsgericht hat heute Morgen die Berliner Mietpreisbremse für ungültig erklärt. Die großen Immobilienkonzerne haben nun direkt angekündigt, dass sie auf die theoretisch möglichen Mietnachforderungen verzichten werden. Wir sind überzeugt, dass das eine richtige und begrüßenswerte Entscheidung ist. Denn wir befinden uns immer noch in einer Pandemie, viele Mieter haben jetzt schon aufgrund von Kurzarbeit oder sogar Entlassungen spürbar weniger Liquidität zur Verfügung.
    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sehen wir grundsätzlich positiv. Denn es ist aus unserer Sicht wichtig, dass sich Mietpreise nach Marktkriterien bilden können. Immobilien sind Sachwerte, die bewirtschaftet und – gerade bei Bestands- und Altimmobilien – oft umfassend renoviert werden müssen. Diese Kosten müssen sich amortisieren, damit Vermieter in die Lage versetzt werden, notwendige Instandhaltungen dauerhaft durchzuführen und die Immobilien langfristig wirtschaftlich gesund zu betreiben. Es ist also wichtig, dass einerseits die Mieten in Berlin jetzt nicht explodieren. Andererseits müssen sich Mietpreise aber grundsätzlich parallel zu den steigenden Immobilienpreisen entwickeln dürfen, damit sich Investitionen in Immobilien auch für Investoren und Vermieter langfristig rentieren können.“
    Quelle: Finexity AG
    Bild: Pressefoto von Paul Huelsmann, Finexity AG

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