Reinigung mit nachhaltigen und umweltschonenden Produkten

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Green Care von Werner & Mertz Professional

Für die Bürger der Stadt Kaiserslautern ist es nicht nur im Pfälzerwald vor den Toren der Stadt recht grün. Auch die Stadt selbst hat bei der Reinigung die Zeichen auf „grün“ gestellt und setzt nun vollständig auf nachhaltige und umweltschonende Produkte, die gleichzeitig den unterschiedlichen Anforderungen in den zahlreichen städtischen Einrichtungen gerecht werden.

95 Prozent aller städtischen Objekte, nämlich sämtliche Schulen, Verwaltungsgebäude, Jugendhilfeeinrichtungen, Feuerwehr und Schulschwimmbäder, werden durch das Referat Gebäudewirtschaft der Stadt in Eigenreinigung verantwortet. Rund 210 Reinigungskräfte betreuen die derzeit etwa 55 Objekte. „Für uns ist dies nicht nur aus reiner Kostensicht günstiger als eine Fremdreinigung“, erklärt Tanja Feldmann aus dem Referat Gebäudewirtschaft der Stadt Kaiserslautern. „Der entscheidende Vorteil der Eigenreinigung besteht vor allem darin, dass die Reinigungskräfte mit großem Engagement arbeiten und aus unseren Objekten gewissermaßen ihr ‚zweites Wohnzimmer’ machen.“ Alle Reinigungsutensilien, die sie hierfür benötigen, werden zentral vom Referat Gebäudewirtschaft ausgewählt und beschafft.

Arbeitsabläufe, Hygieneanforderungen und Umweltverträglichkeit

Knapp 21.400 Liter Reinigungsmittel verbraucht die Stadt Kaiserslautern pro Jahr. Dabei wird bereits bei der Auswahl der passenden Reinigungsmittel auf drei Dinge großen Wert gelegt, um die bestmögliche Sauberkeit der Objekte zu gewährleisten. Zum einen sollen die eingesetzten Utensilien und Produkte die Arbeitsabläufe so einfach gestalten wie nur möglich. „Da viele unserer Reinigungskräfte regelmäßig von einem Objekt zu einem anderen wechseln, wollen wir möglichst wenig verschiedene Reinigungsmittel und dafür einheitliche Produktsortimente einsetzen, sodass nicht in jedem Objekt neue Einweisungen und Umgewöhnungen zur Handhabung der spezifischen Mittel erforderlich sind“, sagt Feldmann. Zum anderen muss die Stadt durch die vielen verschiedenen Objekte den unterschiedlichsten Reinigungs- und Hygieneanforderungen gerecht werden, die etwa ein Schwimmbad deutlich von einem Verwaltungsgebäude unterscheiden. Da hier nicht überall derselbe Reiniger eingesetzt werden kann, bedeutet ein einheitliches Produktsortiment ein Plus an Arbeitssicherheit und effektivem Zeitmanagement. Gelernte und gewohnte Arbeitsabläufe können damit in den Objekten gleich oder ähnlich sein, sodass die Reinigungskräfte besonders effizient arbeiten können. Drittens sind Ressourceneffizienz, biologische Abbaubarkeit und Umweltverträglichkeit der eingesetzten Reinigungsmittel für die Stadt wichtige Kriterien, die sie bei der Beschaffung von Reinigungsprodukten zugrunde legt. Auf Gefahrenstoffe in der Produktion, im Produkt selbst und in der Verpackung soll in Kaiserslautern möglichst vollständig verzichtet werden. Auch eine Gesundheitsbelastung des Reinigungspersonals beim Einsatz der Produkte soll vermieden werden. Diese Umwelt- und Nachhaltigkeitsorientierung hat die Stadt auch im Rahmen einer Dienstvereinbarung als Handlungsleitlinien festgehalten.

Ökologisch-nachhaltige Produktlinie Green Care

Vor rund zwei Jahren kam unter diesen Gesichtspunkten bei der Stadt Kaiserslautern erstmalig die ökologisch-nachhaltige Produktlinie Green Care von Werner & Mertz Professional, Mainz, einem Anbieter von Reinigungsmitteln für den professionellen Bereich, zum Einsatz. Seitdem hat die Stadt mit den umweltfreundlichen Reinigungsmitteln gute Erfahrungen gemacht. „Mit dem Hochleistungsreiniger SR 15 beispielsweise konnten wir trotz seiner niedrigen Anwendungskonzentration oft sogar ein besseres Ergebnis als mit konventionellen Produkten erzielen“, erklärt Feldmann. Dieser Unterhaltsreiniger ist universal auf allen wasserbeständigen Bodenbelägen und abwaschbaren Oberflächen anwendbar und sorgt dafür, dass die Reinigungskräfte hauptsächlich mit einem einzigen Mittel arbeiten können.

Auch in den Sport- und Mehrzweckhallen hat die Stadt auf „grüne“ Reinigungsprodukte derselben Produktlinie umgestellt. „Die Einführung des neuen Systems Green Care Stripper/Floor polish ist inzwischen flächendeckend in unseren Sporthallen umgesetzt worden. Floor polish hat sich für uns bewährt: Die Sport- und Mehrzweckhallen können länger genutzt werden, ohne dass die Rutschhemmung unter den vorgeschriebenen Richtwert fällt“, erläutert Feldmann.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Seit 2013 reinigt die Stadtverwaltung all ihre Einrichtungen mit den Green-Care-Produkten von Werner & Mertz Professional und erzielt damit einen gleich doppelten Vorteil: Die geringere Produktmenge, die durch die besonders niedrige Dosierung benötigt wird, senkt die Anschaffungskosten und schont gleichzeitig die Umwelt. Die Green-­Care-Produkte verwenden ausgewählte Rohstoffe mit hohem Wirkungsgrad, verzichten vollständig auf (öko-)toxikologisch bedenkliche Inhaltsstoffe und passen damit genau in das Konzept der Stadt. Alle Produkte dieser Marke werden unter weitgehendem Einsatz nachwachsender Rohstoffe hergestellt, was eine von Erdöl unabhängigere Herstellung ermöglicht und sich günstig auf die Klimabilanz auswirkt.

„In den 20 Jahren, die unsere Zusammenarbeit mit Werner & Mertz Professional nun schon andauert, hat sich mit dem Unternehmen eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre entwickelt“, sagt Feldmann. „Das einheitliche Gesamtkonzept, das gemeinsam mit Werner & Mertz Professional für uns erstellt wurde, und der stets erreichbare Ansprechpartner waren neben der Zufriedenheit mit den Produkten Gründe, dem Hersteller über diesen langen Zeitraum treu zu bleiben.“ Zudem werden auch die vom Unternehmen angebotenen Schulungsmaßnahmen für die Reinigungsmitarbeiter gern und regelmäßig genutzt, um neue Produkte wie die Green-Care-Reihe zu testen und in die Reinigungsabläufe aufzunehmen.

Genau wie Werner & Mertz Professional fühlt sich auch die Stadt Kaiserslautern dem Umwelt- und Klimaschutz schon seit Langem verpflichtet. 1993 ist die rund 100.000 Einwohner zählende Stadt dem Klima-Bündnis beigetreten. In diesem Bündnis haben sich im Jahr 1990 Städte, Gemeinden und Landkreise zu einem europäischen Netzwerk zusammengeschlossen und sich dabei verschiedene Ziele zum Schutz des Weltklimas auferlegt. Mit ihrem Beitritt verpflichten sich die mehr als 1500 Mitgliedskommunen aus 18 europäischen Ländern zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen vor Ort. Während die Stadt Kaiserslautern mit der Umstellung auf grüne Reinigungsmittel ihren Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit leistet, forscht und entwickelt Werner & Mertz Professional fortlaufend, um für möglichst alle Bereiche in der Reinigungspraxis, von der Gebäude- bis zur Textilreinigung, nachhaltige Lösungen anzubieten.

www.tana.de

Info
Hartnäckige Verschmutzungen auf Böden, oberflächliche Kratzer auf teuerem Parkett oder benutztes Geschirr – das sind nur einige von vielen Fällen, in denen professionelle Reinigungsmittel zum Einsatz kommen. Damit jedes Produkt auch die gewünschte Wirkung zur vollsten Zufriedenheit des Anwenders erfüllt, erforscht die Abteilung Produktentwicklung bei Tana und dem Mutterkonzern Werner & Mertz mit Hochdruck zukunftsweisende Inhaltsstoffe, entwickelt neue Rezepturen und optimiert je nach Bedarf bestehende Formulierungen. 470 aktive Rezepturen gibt es bereits in dem Mainzer Traditionsunternehmen, die den Consumerprodukten Frosch, Erdal und Co. und den rund 1500 professionellen Tana-Artikeln – angefangen beim 40-Milliliter-Beutel bis hin zum Tankzug – zugrunde liegen. Für die Formulierungen werden zirka 1000 Rohstoffe verwendet, zu denen beispielsweise Farbstoffe, Parfumöle, Tenside oder Alkohole gehören. Jeder durchläuft ein strenges internes und vor allem transparentes Bewertungssystem, das Herkunft, Nutzung und Verbleib jedes einzelnen Rohstoffs detailliert erfasst und kategorisiert. Dadurch forciert Werner & Mertz eine ganzheitlich nachhaltige Rohstoffauswahl.

Quelle

Liegenschaft aktuell

Liegenschaft aktuell, das Wirtschaftsmagazin für Objekt-Management, berichtet praxisgerecht über Gebäudetechnik, Recht und Steuer, Centermanagement mit Branchenmix und Parkraumbewirtschaftung, Objektschutz und Objektpflege, Ertragsanalyse mit Grundstücksbewertung, Betriebliche Organisation und EDV.

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