Facebook Twitter Instagram
    Aktuell:
    • Salzhaltiges Wasser und Sauerstoff schaden dem Werkstoff!
    • Holzenergie ersetzt fossile Brennstoffe: Neues FVH-Infopapier zeigt hohe CO₂-Minderung
    • Glasfaser und Digitalisierung: Neues Gremium für die Immobilienbranche
    • Wohnungseigentümer dürfen Hausgelder nicht zurückhalten
    • Neue Studie belegt Heizkosteneinsparung, CO₂-Reduktion und Behaglichkeit durch innovatives Hybridkonzept in Kirchen
    • Wachstum bei Pelletheizungen und Pelletproduktion
    • Solides Baujahr 2025: Starke Branche, bereit für drängende Aufgaben 
    • Überflutungsnachweis – vom Nice-to-have zur Pflicht
    immoclick24.de
    • Modernisierung
      • Aufzug
      • Außenanlagen
      • Bad
      • Balkon
      • Barrierefreies Wohnen
      • Bauen im Bestand
      • Energie
      • Fassade
      • Fenster & Türen
      • Gebäudezugänge
      • Meinung
      • Multimedia
      • Namen und Nachrichten
      • Rund ums Dach
      • Sicherheitstechnik
      • Software
    • Immobilienverwaltung
      • Gemeinnützig
      • Haus- und Grundstücksverwaltungen
      • Karrierechanchen
      • Klerikal
      • Kommunal
      • Öffentlich
      • Privatwirtschaftlich / Investoren
      • Recht
    • Liegenschaften
      • Infrastrukturelles Facility Management
      • Kaufmännisches Facility Management
      • Technisches Facility Management
    • Sicherheit & Brandschutz
    • Service
      • Mediadaten
      • Newsletter
      • Bestellformular
      • ePaper
      • Sonderpublikationen
      • Whitepaper
    immoclick24.de
    Start»Modernisierung»Moos gegen Feinstaub
    Die Wirkung der Mooswand-Paneele haben die Projektpartner in drei Jahren Forschung mit intensiven Untersuchungen im Labor und an Testwänden in der Praxis geprüft und nachgewiesen.

    Moos gegen Feinstaub

    17. Dezember 2020 Modernisierung

    Modulare Mooswände können systematisch Feinstaub binden und so in stark verkehrsbelasteten Ballungsräumen und Innenstädten einen nachhaltigen Beitrag zur Luftreinigung liefern: Die Ed. Züblin AG, die
    Helix Pflanzen GmbH und die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) haben ihr gemeinsames Forschungsprojekt MoosTex erfolgreich abgeschlossen: Aus einer innovativen Idee von Züblin haben die Projektpartner eine technisch-biologische Lösung mit großem Marktpotenzial entwickelt. Neben ihrer Wirkung als Feinstaubfilter senken die variabel kombinierbaren Mooswand-Module den Verkehrslärmpegel, binden Kohlendioxid und tragen als kühlender Feuchtigkeitsspeicher zur Verbesserung des Stadtklimas bei.

    Züblin und Helix wollen die grüne Innovation künftig gemeinsam vermarkten. Die Planung dafür hat begonnen. Züblin-Projektleiter Andreas Kugler kündigt zudem an: „Wir wollen noch in diesem Winter mit den Erfahrungen aus MoosTex ein erstes Pilotprojekt im Großraum Stuttgart realisieren.“ Die multifunktionale umweltentlastende Wirkung der Mooswand-Paneele haben die Projektpartner in drei Jahren Forschung (2017 bis 2020) mit intensiven Untersuchungen im Labor und an Testwänden in der Praxis geprüft und nachgewiesen. So hat eine Simulation unter realen Umweltbedingungen am stark befahrenen Stuttgarter Neckartor gezeigt, dass eine 2,50 Meter hohe Mooswand fünf bis zehn Prozent der Feinstaubpartikel aus den täglichen Kfz-Abgasen absorbieren kann.

    Heißt: Bei der im Jahr 2019 registrierten Tagesfrequenz von rund 63.000 Fahrzeugen schlucken die Moosmodule den aus dem Auspuff freigesetzten Feinstaub von 3000 bis 6000 Kfz. Moosblätter ziehen Feinstaub an. Für ihre Innovation machen sich die Entwickler eine natürliche Moos-Eigenschaft zunutze: Moose binden Feinstaubpartikel als Nährstoffquelle direkt über ihre Blattoberflächen; ein Teil davon wird verstoffwechselt, der andere über Bakterien abgebaut oder sedimentiert. Dieser biologische Prozess ist besonders effektiv, weil Moose
    durch ihre fein strukturierten Blätter eine riesige Oberfläche besitzen (1 Quadratmeter entspricht einer Blattfläche von bis zu 40 Quadratmeter) und Feinstaub-Bestandteile über die negativ geladenen Moosblätter angezogen werden. Das Forschungsprojekt MoosTex wurde im Rahmen des Förderprogramms „ZIM-Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

    Foto: Züblin

    Vorhergehender ArtikelDuschkabine Pega: einfach nur schön
    Nächster Artikel Seehofer will Umwandlungsverbot lockern

    Verwandte Artikel

    Salzhaltiges Wasser und Sauerstoff schaden dem Werkstoff!

    Holzenergie ersetzt fossile Brennstoffe: Neues FVH-Infopapier zeigt hohe CO₂-Minderung

    Glasfaser und Digitalisierung: Neues Gremium für die Immobilienbranche

    Kommentieren Sie diesen Artikel Cancel Reply

    Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.

    zu den E-Paper-Ausgaben
    Jetzt anmelden!
    • Kontakt
    • Datenschutzerklärung
    • Mediadaten
    • Impressum
    • Verträge hier kündigen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.