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    Start»Modernisierung»Namen und Nachrichten»Erste Marktstudie über Schimmelpilze in Wohnungen
    Bild: Pixabay

    Erste Marktstudie über Schimmelpilze in Wohnungen

    2. Februar 2025 Namen und Nachrichten, News

    „Jede 5. Wohnung schimmelt“. Mit dieser oder ähnlichen Schlagzeilen wird im Internet oder in vielen Publikationen der Eindruck erweckt, dass 20% der Wohnungen in Deutschland ein Schimmelpilzproblem haben. In einigen Veröffentlichungen ist sogar von bis zu 40% die Rede. Den Nachweis dieser Aussagen bleiben die Quellen schuldig. Fakt ist, dass es keine offiziellen Zahlen über den Schimmelpilzbefall in deutschen Wohnungen gibt, weder vom statistischen Bundesamt noch einer der Fachbehörden wie z. B. dem Umweltbundesamt oder Gesundheitsbehörden. Dieses Wissensdefizit schließt nun die erste repräsentative Marktstudie über Schimmelpilze in Wohnungen in Deutschland und schafft auf Grundlage von empirischen Daten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Fach- und Führungskräfte in der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

    In den letzten 24 Monaten ist die derzeit einzige Marktstudie über Schimmelpilze in Wohnungen entstanden. Hierzu wurden knapp 300 Betroffene und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet zu ganz unterschiedlichen Themen befragt. Durch die Beantwortung eines qualifizierten Fragenkatalogs von über 70 spezifischen Fragen ergibt sich ein repräsentativer Überblick sowie gültige Aussagen über die Situation in deutschen Wohnungen hinsichtlich Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall in über 476.000 Wohnungen.

    Damit wurden seit über 25 Jahren erstmals empirische Daten über die Erkennung, Analyse und Bewertung, Ursachen sowie der Sanierung und Vorbeugung von Schimmelpilzen in Wohnungen erhoben. Angaben über gesundheitliche und rechtliche Aspekte runden die 130 Seiten umfassende Marktstudie ab. In einem Sonderteil wurden Daten über den Zusammenhang zwischen Armut, Arbeitslosigkeit und/oder einem Migrationshintergrund mit Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall erhoben.

    Die Datenerhebung fand sowohl im Neubau als auch im Altbau statt. Im Altbau waren sowohl sanierte als auch unsanierte Gebäude betroffen. Auffällig oft wurde Schimmelpilzbefall in teilsanierten Altbauten festgestellt. Das Bad, vor allem innenliegende Bäder ohne eigene Fensterlüftung, war besonders häufig von Schimmelpilzbefall betroffen (32%) – hier insbesondere die Fugen im Nassbereich (Dusche) – gefolgt vom Schlafzimmer (24%) und dem Kinderzimmer (18%). Schimmelpilzbefall trat in Mehrfamilienhäusern und Wohnblocks deutlich stärker auf als in Ein- oder Zweifamilienhäusern. Auffällig ist, dass Schimmelpilze vor allem in Sozialwohnungen auftreten, die von 5 oder mehr Personen bewohnt werden und/oder durch Bewohner in Armut oder mit einem Migrationshintergrund.

    In Deutschland sind ca. 10% der Wohnungen von Schimmelpilzbefall betroffen. Dies entspricht ca. 4,3 Mio. Wohnungen pro Jahr. Davon werden je nach Ausmaß des Befalls zwischen 10 bis 20% professionell saniert. Knapp 4/5 aller Feuchteschäden und/oder Schimmelpilze in Wohnungen haben ihre Ursache in baulich bedingten Defiziten. Hierzu gehören Wärmebrücken sowie Bauschäden und/oder eine hohe Restfeuchte. Dem Wohn- und Lüftungsverhalten konnten eindeutig nur ca. 20% der Fälle zugeordnet werden.

    Erstaunlich ist, dass in 2 von 3 Fällen keine weiterführenden Untersuchungen vor der Beseitigung des Schimmelpilzbefalls durchgeführt werden. Ebenfalls fällt auf, dass in den meisten Fällen nur die Symptome bekämpft und nicht die Ursachen beseitigt werden, die zum Schimmelpilzbefall geführt haben. Die so genannte Pinselsanierung dominiert die Schimmelpilzsanierung, obwohl den meisten Befragten bekannt ist, dass dies keine dauerhafte oder nachhaltige Sanierung darstellt.

    www.schimmelpilzexpertise.de

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