Neues Wohnquartier verbindet Historie mit Moderne

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Das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Universitätsklinik auf dem Safranberg in Ulm wurde saniert und zu Wohnungen umgenutzt. In dem historischen Gebäude aus der Zeit des Jugendstils entstanden 97 Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 28 und 218 Quadratmetern. Für denkmalgerechte Optik und einen hohen Wärmeschutz sorgen Holzdenkmalfenster von Kneer-Südfenster. Das neue Quartier in innenstadtnaher Hanglage bietet neben dem Wohnen mit besonderer Atmosphäre auch moderne Anbauten mit 23 Neubauwohnungen als spannenden Gegenpart.

Die Architektur des Safranberg-Ensembles ist das Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs, mit dem die Stadt Ulm auf dem Gesamtareal ein neues Innenstadtquartier entwickelt hat. Dabei überzeugte der Entwurf des beauftragten Architekturbüros Nething aus Neu-Ulm durch die gelungene Verbindung zwischen Alt und Neu, der sowohl die Gebäude als auch die Außenanlagen einbezieht. Im Mittelpunkt steht das imposante Äußere der ehemaligen Klinik, flankiert von zwei modernen Anbauten.

Das Architekturbüro Nething übernahm auch die Bauleitung für die behutsame Sanierung und Umgestaltung des von 1908 bis 1912 von Stadtbaurat Karl Romann geplanten und gebauten Hauptgebäudes nach den Vorgaben des Denkmalschutzes. In dem Klinikgebäude sind 97 Eigentumswoh nungen entstanden, die mit unterschiedlichen Grundrissen, hohen Decken und großen Denkmalfenstern ein besonderes Raumgefühl vermitteln und individuelle Wünsche erfüllen. Realisiert wurde das Projekt von der Instone Real Estate, einem der größten Wohnentwickler in Deutschland.

Für Menschen aller Altersstufen

Das Ziel bei der Umnutzung war es, dass sich hier Menschen aller Altersstufen und Lebenssituationen wohlfühlen. Auf 10.500 Quadratmetern entstanden moderne 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit unterschiedlichsten Grundrissen und Wohnflächen. Da Ulm als Universitätsstandort zu den Städten in Deutschland mit einem besonders hohen Anteil an jungen Einwohnern zählt, sind speziell auch deren Wünsche berücksichtigt.
Claudia Lampert, die leitende Architektin erklärt: „Die Sanierung des über 100 Jahre alten Klinikgebäudes nach den Vorgaben des Denkmalschutzes war keine leichte Aufgabe für Planung und Bauleitung. Denn der Altbau zeigte eine immense Vielfalt – angefangen bei den über die Jahrzehnte hinweg verwendeten Baumaterialien bis hin zu den Detailausführungen. Wir restaurierten behutsam. So ist jede der Wohnungen ein Unikat, das die historische Substanz mit einbezieht und das Außergewöhnliche betont.“

Holzdenkmalfenster bringen Licht in die Räume

In vielen Räumen des Altbaus sorgen bis zu 3,30 Meter hohe Decken für eine besondere Atmosphäre. Holzdenkmalfenster mit Sprossen von Kneer-Südfenster bringen viel Tageslicht ins Innere und bieten einen zeitgemäßen Wärmeschutz (Uw-Wert 1,3 W/m³K). Die Optik der neuen Denkmalfenster sollte der ursprünglichen Fenstereinteilung sehr nahe kommen. Auch die Qualität von Material und Fertigung stand bei den für die Umnutzung verantwortlichen Planern sowie dem Bauherrn an zentraler Stelle.

Die Holzdenkmalfenster überzeugten den Auftraggeber mit ihren schlanken Profilen, ihrer hochwertigen Qualität und – nicht zuletzt – mit ihrem Preis-/Leistungsverhältnis. Darüber hinaus verfügt das Fensterbauunternehmen aus Westerheim auch über die notwendige Kapazität und das Know-how, ein Objekt in dieser Größenordnung auszustatten. Hinzu kommt Flexibilität in der Fertigung, denn es galt, variantenreiche Fenstergeometrien mit oft ganz unterschiedlichen Anschlussdetails zu berücksichtigen, beispielsweise bei der Kombination Bogenfenster und Rollläden.

Maisonette-Wohnungen unterm Dach

Das Dachgeschoss des Klinikums mit zahlreichen Holzbalken war vor der Sanierung ungenutzt. Hier entstanden hinter dem Giebel, an dem sich noch heute das Ziffernblatt der großen Klinik-Uhr befindet, moderne Maisonette-Wohnungen. Die großformatigen Holzdenkmalfenster sorgen auch hier für optimale Belichtung und bieten weite Ausblicke über die Stadt.

85 Prozent der Wohnungen waren bereits bei Baubeginn verkauft. Für das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wurde der nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) geforderte Mindestwärmeschutz gemäß DIN 4108-2 erreicht. Per Aufzug sind alle Etagen barrierefrei erreichbar. Für Käufer und Investoren bietet das Projekt einen großen Vorteil, da das Bestandsgebäude nach den Richtlinien des Denkmalschutzes saniert wurde. Nach Abschluss der Baumaßnahme konnten die Sanierungskosten steuerlich geltend gemacht werden.

www.kneer-suedfenster.de

Fotos: Kneer-Südfenster

Quelle

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