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    Start»Namen und Nachrichten»Treffpunkt Bauwende 2026 – Blau-Grünes Bauen präsentiert Lösungen für mehr Klimaresilienz von Gebäuden und Freiraum
    Bild: Philipp - stock.adobe.com

    Treffpunkt Bauwende 2026 – Blau-Grünes Bauen präsentiert Lösungen für mehr Klimaresilienz von Gebäuden und Freiraum

    3. Juni 2026 Namen und Nachrichten, News

    Am 08.06.2026 eröffnen der Bundesverband GebäudeGrün, die Berliner Regenwasseragentur und die Bundesstiftung Bauakademie auf dem Bauakademie-Grundstück in Berlin-Mitte den Treffpunkt Bauwende – Blau-Grünes Bauen. Das Kooperationsprojekt mit Ausstellung und Interventionen zeigt, wie sich Städte und Siedlungen durch begrünte Dächer und Fassaden, Regenwasserspeicher und bepflanzte Versickerungsanlagen vor dem Klimawandel schützen und gleichzeitig zu einer Verbesserung des Klimas beitragen können. Die Ausstellung ist bis Mitte Oktober öffentlich zugänglich.

    Das Grundstück der Bundesstiftung Bauakademie wird bis zum Baubeginn des Bauakademie-Gebäudes als Experimentierraum für die Themen der Bauwende genutzt. Nach dem Auftaktprojekt in Kooperation mit Bauhaus Erde im Jahr 2025 zum Thema „Regeneratives Bauen“, widmet sich das Format in diesem Jahr dem „Blau-Grünen Bauen“. Die drei Kooperationsbeteiligten Bundesverband GebäudeGrün, Berliner Regenwasseragentur und Bundesstiftung Bauakademie haben Universitäten, öffentliche Verwaltungen, Unternehmen und Start-ups einbezogen, die gemeinsam Prototypen und gute Beispiele auf dem Gelände installieren.

    Was ist Blau-Grünes Bauen? Blau-Grünes Bauen verbindet die Potenziale von Wasser und Vegetation in der gebauten Umwelt. Maßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünung, Regenwasserspeicherung, Versickerungsanlagen und verschattete Freiräume helfen, städtische Hitze zu mindern, natürliche Wasserkreisläufe zu stärken, die Kanalisation zu entlasten und Gewässer zu schützen, die Trinkwasserreserven zu schonen, die Artenvielfalt zu fördern und die Lebensqualität in dichten Stadtquartieren zu verbessern. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse, wie Starkregen, Hitze und Trockenheit, gewinnen diese Ansätze für Stadtplanung und Architektur erheblich an Bedeutung.

    www.bugg.de/

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