VdS vergibt erste Zertifizierung für einbruchhemmende Fensterbeschläge an Roto

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Beim Einbruchschutz ist gerade die Qualität der Produkte entscheidend. Die Fensterbeschläge “PM12/16-VdS“ von Roto haben in eingehenden Prüfungen bewiesen, dass sie halten, was sie versprechen: Schutz vor Einbrechern. Damit verfügt dieser Markenhersteller über die erste Zertifizierung für innenliegende Fensterbeschläge nach den anspruchsvollen Richtlinien VdS 3168. 

Legten auch unter den „Worst-Case-Bedingungen“ die harten Prüfungen mit Erfolg ab: die Fensterbeschläge „PM12/16-VdS“ von Roto. Sie lassen sich herstellerunabhängig nachträglich in vielen Holz- und Kunststofffenstern verbauen.
Foto: VdS / Roto

Wie wichtig und effektiv gute Sicherheitstechnik ist, beweisen die aktuellen Einbruchstatistiken. Die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche ist 2019 das vierte Jahr in Folge gesunken. „Das ist ein erfreulicher Trend, der insbesondere darauf zurückzuführen ist, dass Hausbesitzer dank guter polizeilicher Aufklärung gezielt in bessere Sicherheitstechnik investieren und ihre Schwachstellen am Haus beseitigen lassen“, erklärt der Technische Rat vom LKA Bayern, Josef Moosreiner.

Dabei spiele auch die professionelle Ausführung der Arbeiten eine große Rolle. Nur dann könnten sich die Verbraucher am Ende wirklich sicher fühlen. Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention, betont: „Gerade die Polizei hat daran natürlich ein besonderes Interesse. Neben zertifizierter Technik selbst ist auch die nachhaltige, bestenfalls langfristig güteüberwachte Qualität der Errichterunternehmen entscheidend. Wenn versierte Betriebe durch das VdS-Siegel auf den ersten Blick erkennbar sind oder sich wie im Falle der ‚Service Friends für Fenster und Türen‘ zu Leistungsgemeinschaften zusammenfinden, ist das im Interesse der Bürger sehr zu begrüßen.“

Ein Sicherheitsprodukt erhält das VdS-Siegel nur, wenn alle Anforderungen an die Einbruchhemmung erfüllt sind. So darf ein mit einem Beschlag ausgerüstetes Fenster unter praxisgerechten Bedingungen und mittels üblicher Tatwerkzeuge nicht zu öffnen sein. „Die Aufbruchprüfungen gemäß der Richtlinien VdS 3168 erfolgen dabei unter Worst-Case-Bedingungen – das heißt, die Beschläge werden nicht in ohnehin sicherheitsstarken, sondern in sicherheitsschwachen Fenstern und in der schlechtesten Konfiguration verbaut“ erklärt Sebastian Brose, Leiter Produktmanagement Produkte & Unternehmen bei der VdS Schadenverhütung GmbH.

Dr. Christian Faden, Geschäftsführer der Roto Frank Professional Service GmbH, sieht in der neutralen Referenz ein „konkretes Differenzierungsmerkmal im Nachrüstungs-Segment“. Weiter sagt er: „Private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber wiederum erhalten dadurch eine nützliche Orientierungshilfe bei ihren Investitionsentscheidungen. Im Übrigen warnen wir davor, sich von den gesunkenen Deliktzahlen täuschen zu lassen. Auf die hohe Dunkelziffer nicht gemeldeter Einbrüche ist hier u. a. ebenso hinzuweisen wie auf die von einer aktuellen Studie bestätigte Tatsache, dass der Wohnungsbestand in Deutschland insgesamt nach wie vor einen schlechten Sicherheitsstandard hat. Ihn können die ‚Service Friends‘-Partner z. B. mit den VdS-zertifizierten Beschlägen als neuem Element ihres umfangreichen Leistungspaketes bundesweit erheblich verbessern.“

Weitere Informationen unter www.vds.de

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