Wohnungen statt Branntwein

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Nach intensiven Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat die WBG Urbanes Wohnen St. Jobst GmbH, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der WBG Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen, das rund 25.000 Quadratmeter große Grundstück der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in Nürnberg erworben. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte im September 2018 die Neufassung der „Richtlinie der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zur verbilligten Abgabe von Grundstücken“ beschlossen. Der Kauf wurde auf der Basis dieser Richtlinie und durch die Verpflichtung der WBG möglich, auf dem Gelände unter anderem auch Einheiten im sozialen Wohnungsbau zu errichten. Um alle Vorgaben der Richtlinie einhalten zu können, wurde für den Erwerb, die Planung, die Erschließung, den Bau und die künftige Bewirtschaftung der Wohnungen die WBG Urbanes Wohnen St. Jobst gegründet. Laut WBG-Geschäftsführer Ralf Schekira werden die Grundlagen des Projekts für die städtebauliche Rahmenplanung in einem moderierten Werkstatt verfahren mit Fachplanern, der Verwaltung, Vertretern des Stadtrats, dem örtlichen Bürgerverein sowie den Nachbarn ermittelt. Im Jahr 2020 soll mit dem Abbruch der Bestandsgebäude begonnen werden. Der Baubeginn ist für das Jahr 2023 vorgesehen. Aus heutiger Sicht ist im Rahmen der Gesamtbebauung der Neubau von 180 öffentlich geförderten Mietwohnungen geplant. Darüber hinaus sind weitere frei finanzierte Mietwohnungen und, bedarfsabhängig im Interesse der Quartiersentwicklung, unter anderem eine Kindertageseinrichtung sowie eine geringe Anzahl von Gewerbeeinheiten vorgesehen. Die öffentlich geförderten Wohnungen sollen 2025 bezugsfertig sein.

www.wbg.nuernberg.de
Foto: Matthias Fleischmann/WBG Nürnberg

Quelle

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