Dezentrale Wohnungsstationen im Olympia Tower München

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Maßgeschneiderte Lösungen für Behaglichkeit und Hygiene

In München wie in vielen anderen Großstädten liegen Zweitwohnungen auf Zeit im Trend. So auch der Olympiatower in München unweit der BMW-Zentrale. Das freistehende Gebäude gehörte einst zum Original-Ensemble des olympischen Dorfes, in dem Sportler aus aller Welt während der Sommerspiele von 1972 wohnten. Nach einer Kernsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes auf Niedrigenergiehaus-Standard entstanden 10.000 m² Wohnfläche mit 24 bis 40 m² großen hochwertig ausgestatteten 1-Raum-Appartements. Den Bewohnern wird ein Rund-um-Wohlfühlpaket der Extraklasse mit hauseigenem Waschsalon, Café, großem Fitnessbereich oder Carsharing geboten.

Die Höhe des Hauses und die hochwertige Nutzung stellten an die Gebäudetechnik besondere Anforderungen. Die ideale Lösung fanden Planer und Bauherr mit den dezentralen Wohnungsstationen der Marke Logotherm. Die dezentralen Einheiten sind an die Fernwärmestation mit nur drei zentralen Steigleitungen angeschlossen. In den Wohnungen managen sie, fast unsichtbar in der Zwischendecke angeordnet, Fußbodenheizung, Warmwasserbereitung zum Duschen sowie das Kaltwasser und die Verbrauchserfassung über integrierte Wärmezähler und Wasserzähler.

Ideal für Wohngebäude aller Art

Sonderlösung: "Logo Comfort" mit zwei Differenzdruckregler statt einem. - © Meibes

Sonderlösung: „Logo Comfort“ mit zwei Differenzdruckregler statt einem.

Die Wohnungsstationen eignen sich für alle zentralen Energiequellen wie Fernwärme, Heizkessel, BHKW oder Solarthemie-Anlagen. Sie brauchen vom Keller aus nur drei Versorgungsstränge (Heizungsvor- und Rücklauf, Kaltwasser) in die Etagen statt der sonst fünf üblichen Leitungen. Warmwasserleitung und Zirkulationsleitung werden eingespart. Das reduziert Abstrahlungsverluste und die Heizung effizienter.

Die sparsamen dezentralen Wohnungsstationen bieten dem Betreiber und dem Mieter eine Reihe von Vorteilen. Gerade wenn die Grundrisse wie im Olympiatower knapp bemessen sind, ist wenig Platz für Haustechnik. Ein weiterer Vorteil ist die dezentrale Warmwasserbereitung. Das Warmwasser wird direkt vor Ort erzeugt. Der heiße Heizungsvorlauf durchströmt einen Plattenwärmetauscher, der das Warmwasser auf die gewünschte Temperatur erwärmt. Hygienisch einwandfrei im Durchflusssystem kann der Bewohner immer frisches Wasser zapfen, das nur bei Bedarf erwärmt wird. Dafür braucht es keine extra Pumpe.

Weil auf die zentrale Speicherung des Warmwassers verzichtet wird, gibt es keine großen Speicher im Keller. Diese würden viel Energie für das hygienische Vorhalten des Warmwassers verbrauchen. Somit gibt auch keine Probleme durch gesundheitsgefährdende Legionellen, da das frische Warmwasser auf dem kürzesten Weg zum Wasserhahn oder der Duschbrause fließt und dazu noch gradgenau.

Exakte Abrechnung der Heizkosten

Ebenfalls von Vorteil ist die präzise Kostenerfassung für Wärme und Kaltwasser. Jede dezentrale Station besitzt dafür separate Zähler. Mit ihnen kann korrekt abgerechnet werden, welche Energie jeder Mieter für Heizung und Wasser verbraucht. Gleichzeitig hilft die dezentrale Station dem Bewohner beim Kostensparen. Gegenüber einer Zentralheizung verbraucht sie wegen der kürzeren Leitungswege weniger Energie. Auch der Betreiber der Immobilien spart mit den Logotherm Stationen erheblich Geld ein. Zum einen kostet die schnelle und einfache Montage der Wohnungsstationen weniger als übliche Heizungen und der Wartungsaufwand ist geringer.

Claudia Hilgers (Fachjournalistin)
Wolfgang Heinl (Fachjournalist)
Wolfgang Koch (Vertriebsleiter Logotherm bei Meibes System-Technik GmbH)

www.meibes.de

Quelle

Liegenschaft aktuell

Liegenschaft aktuell, das Wirtschaftsmagazin für Objekt-Management, berichtet praxisgerecht über Gebäudetechnik, Recht und Steuer, Centermanagement mit Branchenmix und Parkraumbewirtschaftung, Objektschutz und Objektpflege, Ertragsanalyse mit Grundstücksbewertung, Betriebliche Organisation und EDV.

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