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    Start»Modernisierung»Stagnationsvermeidung versus thermische Trennung
    Fotohinweis: Kemper

    Stagnationsvermeidung versus thermische Trennung

    30. Juni 2021 Modernisierung

    Doppelwandscheiben reduzieren in zirkulierenden Warmwasser-Installationen die Stagnation auf ein Minimum und gewährleisten die verbindlich vorgeschriebene Temperaturhaltung unmittelbar bis zur Entnahmestelle. Im Zirkulationsfall stehen an ihnen warmwasserseitig Temperaturen von zirka 60 Grad Celsius an. Einen problematischen Effekt verursachen hier installierte Mischarmaturen und Traversen: Sie wirken als Wärmebrücke zum Kaltwasseranschluss. Die normativ geforderte Obergrenze von 25 Grad Celsius hier mitunter nicht eingehalten werden. Die Gefahr einer Legionellenkontamination ist zwangsläufig gegeben. Auch in den Mischarmaturen selbst herrschen ideale Vermehrungsbedingungen für Mikroorganismen, die sich auf der rauen Innenfläche der Armatur besonders gut ansiedeln können.

    Die thermische Entkopplung der Entnahmearmaturen vom Zirkulationssystem löst dieses Problem. Neue Installationsbauteile mit integrierten Wärmedistanzelementen vereinen die thermische Entkopplung von Wandarmaturen mit der Forderung nach unkritischen Stagnationsbereichen. Sie halten die Temperatur der Armaturen und des darin befindlichen Wasserkörpers auf dem Niveau der Umgebungslufttemperatur der Nasszelle. Beim Kemper ThermoTrenner zum Beispiel erfolgt die thermische Trennung zweifach: zum einen durch Einsatz eines Wärmedistanzelements zwischen Warmwasseranschluss und integrierter Wandscheibe. Zum anderen sorgt die Anordnung der Wandscheibe unterhalb des Warmwasseranschlusses für eine Wärmeschichtung im Medium – auf Grund des Dichteunterschieds sinkt kein warmes Wasser zur Wandscheibe ab.

    Fotohinweis: Kemper

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