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    Start»Modernisierung»Energie»Holzenergie ersetzt fossile Brennstoffe: Neues FVH-Infopapier zeigt hohe CO₂-Minderung
    Bild: Pixabay

    Holzenergie ersetzt fossile Brennstoffe: Neues FVH-Infopapier zeigt hohe CO₂-Minderung

    11. März 2026 Energie, News

    Holz ist der wichtigste erneuerbare Energieträger im deutschen Wärmesektor und ersetzt fossile Brennstoffe in erheblichem Umfang. Damit leistet Holzenergie einen zentralen Beitrag zur Wärmewende und zum Klimaschutz. Zu diesem Ergebnis kommt das neue Infopapier „Energie aus Holz: Fossile Brennstoffe erneuerbar ersetzen“ des Fachverbandes Holzenergie e. V. (FVH). Grundlage sind aktuelle Daten der Emissionsbilanz erneuerbarer Energien 2024 des Umweltbundesamtes (veröffentlicht Ende Januar 2026).

    Im Mittelpunkt stehen sogenannte Substitutionsfaktoren. Sie zeigen, welche fossilen Energieträger durch Holzenergie ersetzt werden. Demnach verdrängt Holzenergie in Zentralfeuerungen von Haushalten und Gewerbe vor allem Heizöl und Diesel (55,4 Prozent) sowie Erdgas (25,9 Prozent).

    Auch in weiteren Anwendungsbereichen ist die Klimawirkung erheblich: Für Stromerzeugung, Industrie und Fernwärme weist das Infopapier entsprechende Substitutionsfaktoren aus. Besonders im industriellen Bereich und in der Fernwärme kann Holzenergie große Mengen Erdgas ersetzen – hier liegt der Anteil jeweils bei über 60 Prozent.

    „Holzenergie ist ein verlässlicher Klimaschützer und eine tragende Säule der Wärmewende. Sie ersetzt fossile Brennstoffe unmittelbar, ist unabhängig von Energieimporten verfügbar und stärkt zugleich regionale Wertschöpfungsketten“, erklärt Marlene Mortler, Vorstandsvorsitzende des Fachverbandes Holzenergie im Bundesverband Bioenergie.

    Neben ihrer Klimawirkung trägt Holzenergie auch zur Versorgungssicherheit bei. Während Mineralöl und Erdgas laut Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zu 98 beziehungsweise 95 Prozent importiert werden, steht Holzenergie als heimische Ressource regional zur Verfügung und stärkt die energiepolitische Resilienz Deutschlands.

    „Damit Holzenergie diese wichtige Rolle weiterhin erfüllen kann, braucht es stabile und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen“, so Mortler abschließend.

    www.fachverband-holzenergie.de

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