Ob Trock nen, Reinigen oder Vorwärmen: Es gibt viele Wärmeprozesse in Industrie und Gewerbe, die mit solarthermischer Energ ie unterstützt werden können. Langfristig können Unternehm en so ihre CO2-Bilanz verbessern und Energiekosten sparen. Das jetzt veröffentlichte Bine-Themen-info „ Solare Prozesswärme“ stellt mögliche Einsatzfelder und technische Besonderheiten dieser Technologie vor. Das theoretische Potenzial ist groß: Rund 30 Prozent des Wärmebedarfs der Industrie erstreckt sich auf dem für Solarthermie gut geeigneten Temperaturniveau bis 200 Grad Celsius. Allerdings konkurriert die Technologie dabei mit alternativen oder ergänzenden Maßnahmen wie Abwärmenutzung, Kraft-Wärme-Kopplungs-Lösungen oder Effizienzmaßnahmen.
Das Bine-Themeninfo beschreibt, wie und an welchen Punkten Solarthermie in industrielle Prozesse eingebunden werden kann. Dazu werden einzelne Integrationspunkte analysiert und mögliche Prozesse beschrieben. Praktische Handlungsempfehlungen und Branchenkonzepte helfen, die Machbarkeit im eigenen Unternehmen abzuschätzen. Besonders die Lebensmittelindustrie bietet viele potenzielle Einsatzfelder. Aktuell befinden sich in Deutschland über 200 solare Prozesswärmeanlagen in Betrieb, Bau oder Planung. Die Publikation enthält praxisorientierte Angaben zu Wirtschaftlichkeit und finanziellen Fördermöglichkeiten. Konkrete Anlagenbeispiele illustrieren die theoretischen Informationen.
Aktuell:
- Zunehmende Komplexität im Bau: Die ISH 2027 setzt auf Lösungen im System
- Erste Bilanz der Heizsaison 2025/2026: Heizenergieverbrauch insgesamt stabil – Kostenentwicklung regional unterschiedlich
- Planungssicherheit für Verbraucher und Fachleute
- Wärmekostenstatistik 2025: Weiter steigende Kosten – Wärmepumpe mit Abstand günstigster Wärmeerzeuger
- Deutscher Büroinvestmentmarkt vor Bewährungsprobe: Mehr Angebot trifft auf zurückhaltendes Kapital
- Glastrends 2026: Wie moderne Verglasungen Gebäude effizienter machen
- DBV-Heft 56 „Betonbauqualität: Praxishinweise zur Vermeidung typischer Schäden“
- Fenstertausch amortisiert sich in wenigen Jahren – Studie zeigt deutliche Energie- und CO₂-Einsparungen im Gebäudebestand

