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    Start»News»DDIV und BID fordern Immobiliengipfel für 2018

    DDIV und BID fordern Immobiliengipfel für 2018

    9. November 2017 News

    Angesichts der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen fordern der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) und die BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland einen Immobiliengipfel mit der nächsten Bundesregierung.

    „Vor dem Hintergrund der angespannten Immobilienmärkte in Deutschland müssen die zentralen Themen für die nächste Legislaturperiode endlich auf den Tisch“, meint Dr. Andreas Mattner, Vorsitzender der BID und Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. „Ein Immobiliengipfel mit allen relevanten Akteuren wäre ideal dafür geeignet, den Katalog an Maßnahmen für bezahlbares Wohnen und Bauen auch in konkrete Taten umzusetzen.“

    DDIV-Präsident Wolfgang D. Heckeler ergänzt: „Die Erweiterung und Ausgestaltung der bestehenden Musterbauordnung etwa kann die serielle Bauweise im Wohnungssegment erheblich erleichtern. Darüber hinaus muss auch die Anpassung der TA Lärm an heutige Anforderungen des Städtebaus auf der politischen Tagesordnung der neuen Legislaturperiode stehen, damit das Ziel einer Stadt der kurzen Wege erreicht werden kann. Neben einer Erweiterung der Wohneigentumsquote benötigen wir endlich auch eine Reform des Wohnungseigentumsgesetzes, um die Flut der Rechtsprozesse einzudämmen.“

    „Was der deutsche Wohnungsmarkt am dringendsten braucht, lässt sich in wenigen Worten auf den Punkt bringen: mehr und vor allem bezahlbare Grundstücke, weniger Normen und Regulierung, eine Abkehr von der Preisspirale bei der Grund- und Grunderwerbsteuer sowie auch nach 2019 eine finanzielle Mitzuständigkeit des Bundes für den sozialen Wohnungsbau. Und wir müssen über Stadtgrenzen hinweg zusammen planen, denn allein in den großen Städten können die Herausforderungen nicht zeitgerecht für die Wohnungssuchenden gelöst werden“, fasst Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen zusammen.

    Pressemitteilung DDIV

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