Facebook Twitter Instagram
    Aktuell:
    • Energiewende im Wohnungsbestand: GdW fordert verbindlichen Schulterschluss
    • Fenster und Türen: 14 Verbände warnen vor neuer EU-Bürokratie
    • Infrarotheizungen: Neue Regeln für den Gebäudebestand
    • Mietrenditeatlas 2026: Renditen steigen auf 4,17 Prozent
    • Heizungsmarkt wächst: Wärmepumpen legen um 40 Prozent zu
    • BEG 2026: Neue Broschüre erklärt Förderung der Gebäudehülle
    • Baugenehmigungen steigen – Wohnungsbau bleibt unter Bedarf
    • DVB fordert ganzheitliche Brandschutzkonzepte und einheitliche Standards
    immoclick24.de
    • Modernisierung
      • Aufzug
      • Außenanlagen
      • Bad
      • Balkon
      • Barrierefreies Wohnen
      • Bauen im Bestand
      • Energie
      • Fassade
      • Fenster & Türen
      • Gebäudezugänge
      • Meinung
      • Multimedia
      • Namen und Nachrichten
      • Rund ums Dach
      • Sicherheitstechnik
      • Software
    • Immobilienverwaltung
      • Gemeinnützig
      • Haus- und Grundstücksverwaltungen
      • Karrierechanchen
      • Klerikal
      • Kommunal
      • Öffentlich
      • Privatwirtschaftlich / Investoren
      • Recht
    • Liegenschaften
      • Infrastrukturelles Facility Management
      • Kaufmännisches Facility Management
      • Technisches Facility Management
    • Sicherheit & Brandschutz
    • Service
      • Mediadaten
      • Newsletter
      • Bestellformular
      • ePaper
      • Sonderpublikationen
      • Whitepaper
    immoclick24.de
    Start»Modernisierung»Fassade»Fenster und Türen: 14 Verbände warnen vor neuer EU-Bürokratie
    Vierzehn Verbände fordern eine Überarbeitung des EU-Normungsauftrags für Fenster und Türen. KI-generiertes Bildmotiv: Verband Fenster + Fassade (VFF)

    Fenster und Türen: 14 Verbände warnen vor neuer EU-Bürokratie

    24. August 2026 Fassade, Fenster und Türen

    Vierzehn Verbände und Institutionen der Bau- und Fensterwirtschaft warnen vor zusätzlichen Kosten und Dokumentationspflichten durch einen geplanten EU-Normungsauftrag für Fenster und Türen. In einem gemeinsamen Schreiben fordern sie Bundesbauministerin Verena Hubertz auf, dem vorliegenden Entwurf bei der Abstimmung im September nicht zuzustimmen und eine grundlegende Überarbeitung einzufordern.

    Mit dem Normungsauftrag will die Europäische Kommission festlegen, welche Angaben und Nachweise Hersteller künftig für Bauprodukte bereitstellen müssen. Nach Darstellung des Verbändebündnisses würde der Entwurf bei Fenstern und Türen deutlich mehr technische Angaben, zusätzliche Prüfungen, umfangreiche Stoff- und Umweltdaten sowie neue digitale Unterlagen verlangen.

    Besonders problematisch sei die große Variantenvielfalt: Fenster und Türen werden überwiegend nach Maß gefertigt. Änderungen bei Größe, Verglasung, Rahmen, Beschlägen oder Ausstattung erzeugen neue Produktvarianten. Müssen dafür jeweils umfangreiche Unterlagen erstellt werden, vervielfacht sich der Aufwand. Die Verbände sprechen von mehr Papier, ohne dass dadurch automatisch ein besseres oder sichereres Produkt entstehe.

    Kosten verursachten vor allem zusätzliches Verwaltungspersonal, externe Prüfungen, neue IT-Systeme und die laufende Pflege großer Datenmengen. Einer brancheninternen Abschätzung zufolge könnten sich Produkte – abhängig von Komplexität, Variantenvielfalt und Betriebsstruktur – um bis zu 15 Prozent verteuern. Die Mehrkosten würden letztlich Bauherren, Investoren, Käufer und Mieter tragen.

    Aus Sicht der Unterzeichner käme die Belastung zur Unzeit: Wohnungsneubau und energetische Sanierungen benötigten mehr Investitionen, nicht neue Unsicherheiten. Gefordert werden daher nur tatsächlich benötigte Produktangaben, die Nutzung bewährter Berechnungen statt wiederholter externer Prüfungen und weniger doppelte Stoff- und Emissionsdaten.

    Gefordert sind praxistaugliche EU-Regeln ohne unnötige Mehrkosten.

    Quelle: Verband Fenster + Fassade (VFF)

    Vorhergehender ArtikelInfrarotheizungen: Neue Regeln für den Gebäudebestand
    Nächster Artikel Energiewende im Wohnungsbestand: GdW fordert verbindlichen Schulterschluss

    Verwandte Artikel

    Energiewende im Wohnungsbestand: GdW fordert verbindlichen Schulterschluss

    Infrarotheizungen: Neue Regeln für den Gebäudebestand

    Mietrenditeatlas 2026: Renditen steigen auf 4,17 Prozent

    Comments are closed.

    zu den E-Paper-Ausgaben
    Jetzt anmelden!
    • Kontakt
    • Datenschutzerklärung
    • Mediadaten
    • Impressum
    • Verträge hier kündigen

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.