Autor: Redaktion

In Herborn liefern zwei Buderus Gas-Brennwertkessel und ein Blockheizkraftwerk Nahwärme für 240 Wohnungen In Wohngebieten kann Nahwärme eine interessante Alternative zu herkömmlichen Heizungsanlagen in den einzelnen Gebäuden sein. Die Stadtwerke Herborn haben eine Heizzentrale in Betrieb genommen, die das unter Beweis stellt: Im Heizkraftwerk Mozartstraße im hessischen Herborn versorgen zwei Buderus Gas-Brennwertkessel mit je 1.200 kW Leistung 240 Wohnungen mit Wärme, ein Blockheizkraftwerk liefert Wärme und Strom. Ergänzend zum vor Ort erzeugten Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung erhalten die ans Heizkraftwerk angeschlossenen Haushalte von den Stadtwerken CO2-freien Strom aus Wasserkraft. Planungsunterstützung vom Systemexperten Für die Investition in die modernen Wärmeerzeuger innerhalb eines…

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Die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) sieht vor, dass Mieter künftig besser und häufiger über ihren Energieverbrauch informiert werden. Für Immobilienverantwortliche nimmt damit der Aufwand bei der Bereitstellung von Verbrauchsdaten weiter zu. Die Installation von fernauslesbaren Messgeräten mit moderner Funktechnologie ist ein erster Schritt, um diesen Aufwand zu reduzieren. Intelligente Schnittstellen für einen automatisierten Datenaustausch schaffen zusätzliche Entlastung und digitalisieren Verwaltungsprozesse. Verbrauchsdaten erfassen, übermitteln und abrechen – dieser Prozess ist für Immobilienverantwortliche mit erheblichem Aufwand verbunden. Nach der Umsetzung der EED in nationales Recht, wird dieser weiter zunehmen. Denn dann müssen neu installierte Erfassungsgeräte fernablesbar sein und Bewohner mit entsprechenden Zählern müssen ab…

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Contracting ist ein Beispiel per excellence für den gern benutzten Begriff vom Rundum-Sorglos-Paket. Es ermöglicht die Energieversorgung oder das Beleuchtungsmanagement in einer Immobilie, einem Unternehmen oder in einem ganzen Wohnquartier ohne eigene Investitionen zu bauen oder zu modernisieren. Vorteile gibt es einige. Sie geben den Kunden zudem auch die Möglichkeit, sich um sein Kerngeschäft zu kümmern. Dieser Vorteil ist für die Specht Gruppe entscheidend. Der Errichter von Pflegeimmobilien hat sich dafür Contractor EWE an Bord geholt. Maßgeschneiderte Energie- und Mobilitätskonzepte setzt der Energiedienstleister seit einigen Jahren für die Specht Gruppe um, beispielsweise im niedersächsischen Oldenburg, in Schwerin, der kleinsten aller…

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Im Wuppertaler Osten blühen an der Hausfassade eines achtstöckigen Hochhauses auf blauem, leuchtendem Grund überdimensional große Sonnenblumen, die von ebenso riesigen Bienen und Schmetterlingen heimgesucht werden. Die Idee stammt von Eigentümerin Julia Schmidt, die die Fassade des renovierungsbedürftigen Gebäudes nicht nur einfach streichen lassen wollte. Das Gebäude sollte zukünftig ein markanter Blickfang sein. | Ein nötiger Schritt Schon nachdem das Hochhaus Ende der 1960er-Jahre erbaut war, galt es viele Jahre als der Wegweiser in der Stadt, denn es war mit blau-violett lasierten Klinkern verkleidet. „Am blauen Haus musst du rechts abbiegen“, das wäre oft zu hören gewesen, erzählt man sich…

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Die Entscheidung im Planungswettbewerb für den Neubau des Sozialdiakonischen Zentrums Bilfinger Straße in Karlsruhe-Durlach ist gefallen. Es wurden drei Preise und eine Anerkennung vergeben. Das teilte das Preisgericht am Abend des 03. Mai 2021 nach einer ganztägigen Sitzung mit. Der fach- und sachkundigen Jury unter Vorsitz des Architekten Professor Markus Neppl gehörten u.a. Baubürgermeister Daniel Fluhrer, Dr. Thomas Schalla, Dekan der Evangelischen Kirche in Karlsruhe, Monika Tassotti, Geschäftsführung des Vereins für Pflege und Betreuung Paul Gerhardt e. V. Pforzheim, und VOLKSWOHNUNGS-Geschäftsführer Stefan Storz an. Das Preisgericht vergab den 1. Preis an das Stuttgarter Büro Bodamer Faber Architekten BDA PartGmbB. Mit dem…

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Analyse und Infografik zeigen Kostenspannen / Beispiele vom Dach bis zum Keller / Vergleich von Kosten für Mindest- und Passivhaus-Standard – bundesweit sowie für Bremen, Bremerhaven, Hannover, Rhein-Neckar und Freiburg Wer ein Mehrfamilienhaus modernisiert, muss für Passivhaus-Standard vor Fördermitteln mit Mehrkosten zwischen 8 und 45 Prozent rechnen. Das zeigt eine Analyse des co2online-Projekts „WEG der Zukunft“ (www.wegderzukunft.de). Am kleinsten ist die Kostenspanne demnach beim Dämmen eines Steildachs, am größten beim Dämmen der obersten Geschossdecke. Der höhere energetische Standard hat jedoch mehrere Vorteile, wie der Vergleich verschiedener Maßnahmen zeigt: • Erstens gibt es dafür meist zusätzliche Fördermittel. • Zweitens können die Kosten…

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Energiedienstleister bietet ab sofort Komplettlösungen für Elektrofahrzeug-Ladestationen in Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien Angebot deckt Wertschöpfungskette von der Konzeption bis zur Abrechnung ab Variable Betriebs- und Vertragsmodelle möglich Techem unterstützt damit sektorübergreifend die Klimaschutzpläne der Bundesregierung Nach den Plänen der Bundesregierung sollen bis 2030 sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein. Voraussetzung dafür: eine flächendeckende und zuverlässige Ladeinfrastruktur. Grund genug für Techem, das Portfolio für Energiemanagement im Immobilienbereich um Mobilitätsdienstleistungen zu ergänzen. Das Unternehmen bietet ab sofort flächendeckend individuelle Lösungen für Ladestationen für die Immobilienbranche und übernimmt deren Errichtung, Verwaltung und die Verbrauchsabrechnung des Stroms, der zum Laden benötigt…

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Die Messlatte für die neue Bundesregierung ist gelegt: Zukünftig müssen in Deutschland jährlich mindestens 80.000 neue Sozialwohnungen gebaut werden. Dazu kommt ein hoher Anteil an bezahlbaren Wohnungen. Diese Zielmarke setzte jetzt der 12. Wohnungsbau-Tag. Insgesamt sind bundesweit 12,7 Millionen Haushalte auf eine Wohnung im unteren bzw. mittleren Preissegment angewiesen – immerhin 56 Prozent aller Mieterhaushalte und damit 22,8 Millionen Menschen. Vordringliche Aufgabe der neuen Bundesregierung sei es also, ein „Nachhol-Paket“ beim sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau zu schnüren. Dafür seien für das bezahlbare und für das soziale Wohnen bis 2025 rund 10 Milliarden Euro pro Jahr an Fördergeldern und Zuschüssen des Bundes notwendig.…

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Kohlendioxid vermeiden und Geld sparen: Dieser scheinbare Widerspruch könnte sich durch die Elektromobilität vielleicht auflösen. Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG untersuchte gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, wie sich die Strompreise für Privathaushalte im Jahr 2030 ändern, wenn die Zahl der privaten Elektrofahrzeuge weiter steigt. Die Simulationen zeigen einen robusten Trend: Bei einer Gesamtanzahl von 4 Millionen Elektrofahrzeugen in Deutschland und einer lokalen Durchdringungsrate von 30 Prozent Elektrofahrzeugen am gesamten Bestand privater Pkw in einem Netzgebiet könnten die Verbraucherpreise im Vergleich zu einem System ohne Elektromobilität im Jahre 2030 um rund 3,5 Prozent sinken, so…

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Der Architektenwettbewerb zur Bebauung des ehemaligen Versorgungsamts in der Frankfurter Straße in der Kasseler Südstadt ist entschieden. In den nächsten Jahren entstehen auf dem Areal 350 Wohnungen und ein Quartiersplatz. Die Kasseler Südstadt hat in Zukunft eine neue Mitte: Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW) wird auf dem Grundstück des ehemaligen Versorgungsamts in der Frankfurter Straße rund 350 barrierefreie und bezahlbare Wohnungen mit einer Wohnfläche von circa 25.000 Quadratmetern verwirklichen – inklusive Quartiersplatz, Stadtteiltreff und grünen Freiräumen. Eine Fachjury unter Vorsitz von Prof. Anett-Maud Joppien hat jetzt die Entscheidung in einem von NHW und Stadt Kassel ausgelobten Realisierungswettbewerb für…

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