Autor: Yasmin Keller

Der deutsche Heizungsmarkt hat sich im ersten Halbjahr 2026 stabilisiert. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie wurden von Januar bis Juni insgesamt 352.000 Wärmeerzeuger abgesetzt. Das waren 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wichtigster Wachstumstreiber waren Heizungswärmepumpen: Ihr Absatz stieg um 40 Prozent auf 194.500 Geräte. Damit entfiel mehr als die Hälfte des Gesamtmarktes auf diese Technologie. Bei gasbasierten Wärmeerzeugern registrierte der Verband 134.000 Geräte und ein Plus von einem Prozent. Ölbasierte Systeme sanken um elf Prozent auf 9.500 Geräte, Biomasseheizungen um ein Prozent auf 14.000 Einheiten. Damit verschiebt sich der Markt deutlich zugunsten der Wärmepumpe, bleibt insgesamt aber…

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Seit dem 21. Juli 2026 gilt eine reformierte Bundesförderung für effiziente Gebäude. Eine aktualisierte Broschüre des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel erläutert die neuen Regeln und ordnet die Fördermöglichkeiten für energetische Modernisierungen ein. Die Publikation richtet sich an Planer, Energieberater, Fachhandwerk und Gebäudeeigentümer. Die BEG bündelt seit 2021 frühere Programme von KfW und BAFA. Mit der Reform 2026 werden Mittel stärker auf energetisch besonders schlechte Gebäude konzentriert. Zugleich soll die serielle Sanierung ausgeweitet und die Bonusstruktur sozialer gestaltet werden. Dämmung, neue Fenster und sommerlicher Wärmeschutz bleiben förderfähig. Der Grundfördersatz für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle beträgt 15 Prozent. Ab dem…

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Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich zugelegt. Von Januar bis Juni wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 126.300 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im für die Wohnraumversorgung besonders wichtigen Mehrfamilienhausbau stieg die Zahl um 16,9 Prozent auf 67.000 Wohnungen. Eine Trendwende auf den Baustellen ist damit jedoch noch nicht erreicht. Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen verweist darauf, dass die Genehmigungszahlen von einem historisch niedrigen Niveau kommen. Zudem führt eine erteilte Genehmigung nicht automatisch zu einem Baubeginn. Viele Projekte lassen sich unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen…

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Paneldiskussion auf der FeuerTrutz 2026 zeigt Handlungsbedarf bei KRITIS-Gebäuden, Lieferketten und regulatorischen Vorgaben Wie sicher sind Gebäude, die für die Funktionsfähigkeit kritischer Infrastrukturen unverzichtbar sind? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Paneldiskussion des Deutschen Instituts für vorbeugenden Brandschutz e. V. (DIvB) auf der FeuerTrutz 2026. Unter der Moderation von DIvB-Geschäftsführer Axel Haas diskutierten Dr. Hans-Walter Borries, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e. V. (BSKI), Nico Stockmann, Geschäftsführer von verus advisory, und Silvio Buchholz, Head of Resilience bei Drees & Sommer, über neue Bedrohungslagen, bestehende regulatorische Lücken und den wachsenden Bedarf an resilienten Sicherheits- und Brandschutzkonzepten. Im…

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Mit dem Cyber Resilience Act schafft die Europäische Union erstmals verbindliche Sicherheitsanforderungen für digitale Produkte. Für Wohnungsunternehmen bedeutet dies weit mehr als neue Vorgaben für Hersteller: Cybersicherheit entwickelt sich zu einem festen Bestandteil der Betreiberverantwortung. Das Gebäude ist längst Teil des Internets Noch vor wenigen Jahren arbeiteten die meisten technischen Anlagen eines Wohngebäudes weitgehend autark. Heute kommunizieren Wärmepumpen, Gebäudeleittechnik, Aufzüge, Smart Meter, Zutrittskontrollen und weitere Systeme über Netzwerke und Cloud-Dienste. Diese Entwicklung erhöht Effizienz, Komfort und Transparenz – sie vergrößert aber zugleich die digitale Angriffsfläche. Wo früher vor allem mechanische oder elektrische Defekte drohten, können heute ungepatchte Software, kompromittierte Fernwartungszugänge…

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Flucht- und Rettungswege gehören zu den wichtigsten Sicherheitsbausteinen eines Gebäudes. Ob sie im Ernstfall tatsächlich funktionieren, entscheidet sich jedoch nicht allein in der Planungsphase. Erst der laufende Betrieb zeigt, ob Wege frei bleiben, Kennzeichnungen aktuell sind und organisatorische Maßnahmen greifen. Für Eigentümer, Betreiber und Immobilienverantwortliche bedeutet das: Flucht- und Rettungswege müssen kontinuierlich an die tatsächliche Nutzung eines Gebäudes angepasst werden. Fluchtwege müssen zur Nutzung passen Kein Gebäude gleicht dem anderen – entsprechend unterscheiden sich auch die Anforderungen an Flucht- und Rettungswege. Entscheidend sind unter anderem Nutzung, Gebäudegröße, Besucheraufkommen, Wegeführung und mögliche Gefährdungen. Fluchtwege müssen auf möglichst kurzem Weg ins Freie…

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Ein genehmigtes Brandschutzkonzept und fachgerecht ausgeführte Schutzmaßnahmen bilden nur den Ausgangspunkt. Im laufenden Betrieb müssen Einrichtungen funktionsfähig gehalten, Prüfungen organisiert, Mängel beseitigt und Änderungen am Gebäude bewertet werden. Welche Pflichten konkret gelten, hängt vom Objekt, seiner Nutzung und mehreren Rechtsbereichen ab. Kein einheitlicher Prüffristen-Katalog für jedes Gebäude Die Vorstellung, für jede Brandschutzeinrichtung gebe es eine bundesweit einheitliche Prüffrist, ist zu einfach. Anforderungen können sich aus Bauordnungsrecht und Sonderbauvorschriften, dem genehmigten Brandschutzkonzept, Arbeitsschutzrecht, technischen Regeln, Herstellerangaben, Normen und gegebenenfalls Vorgaben von Sachversicherern ergeben. Genau diese Vielfalt greift die 2026 veröffentlichte DGUV Information 205-040 „Prüffristen im Brandschutz“ auf. Sie weist darauf hin,…

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Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW üben scharfe Kritik an der kurzfristig am 21. Juli 2026 in Kraft getretenen massiv gekürzten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Mit wenigen Tagen Vorlauf hat die Bundesregierung die wirtschaftliche Grundlage zahlreicher langfristig geplanter Projekte zur klimagerechten Anpassung des Wohnungsbestands deutlich verschlechtert. Bereits der zuvor kurzfristig verhängte Förderstopp bedeutete das abrupte Aus für langjährig vorbereitete Vorhaben und führt bei den betroffenen Wohnungsunternehmen zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen. Die Änderungen haben zu erheblicher Verunsicherung bei den mehr als 3.000 sozial orientierten Wohnungsunternehmen geführt. Das Ergebnis eines solchen Vorgehens ist ein gefährlicher Vertrauensverlust in…

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Die 7. Ausbaustufe des WDVS-Planungsatlas ist abgeschlossen. Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat im Zuge dieser jüngsten Aktualisierung erstmals Holzrahmenbauweise in Kombination mit WDVS in das Programm integriert. Die neue Fassung des WDVS-Planungsatlas steht nun online zur Verfügung. Der WDVS-Planungsatlas hat sich zu einem etablierten Web-Tool für Architekten, Bauphysiker und Fachhandwerker entwickelt, die hier sichere und produktneutrale Detaillösungen für alle relevanten Anschlusspunkte von Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) finden. Inzwischen nutzen über 11.000 Abonnenten den WDVS-Planungsatlas. Seit seiner Premiere 2014 erfolgten regelmäßige inhaltliche und technische Ergänzungen. Das letzte Update ging im Juli 2022 live mit der Entwicklung vereinfachter universeller Ersatzmodelle…

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Die Erstellung von Heiz- und Betriebskostenabrechnungen ist häufig mit hohem manuellem Aufwand verbunden. Rechnungsdaten müssen übertragen, geprüft und für die Abrechnung aufbereitet werden.  Techem integriert als erstes Unternehmen der Immobiliendienstleistungsbranche einen KI-gestützten Rechnungsupload direkt in den digitalen Abrechnungsprozess. Versorgerrechnungen werden einfach hochgeladen, relevante Daten automatisch erkannt und ausgelesen. Die erfassten Informationen werden zur Prüfung angezeigt und erst nach Freigabe in die Abrechnung übernommen. Zusätzliche Plausibilitätsprüfungen unterstützen die Qualitätssicherung. Die ersten Praxistests und interne Auswertungen zeigen vielversprechende Ergebnisse: Je nach Rechnungsbestand lassen sich potenziell Aufwandsreduzierungen von bis zu 30 Prozent erzielen. Zudem erreichte die Lösung in den bisherigen Tests Erkennungsraten von 95 Prozent. Die tatsächlichen Ergebnisse können je nach Dokumentenqualität…

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